Aerobic Wie ging es weiter?

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Claudia Schiffer in "Richie Rich"
Rasant. 1983 wurde das Wort in den Duden aufgenommen – zusammen mit „Turnschuhgeneration“ und „Dachlawine“ –, im selben Jahr wurde Stretching erfunden, und 1984 brachte Sydne Rome ihr eigenes Magazin heraus, in dem begnadete Reime standen wie „Der Hallenboden swingt / wenn die Aerobic-Stunde beginnt“. Behaupte noch einer, Sport sei hirnlos.

Ebenfalls 1984 berichtete der „Spiegel“, dass Aerobic, „eine pseudosportliche Modewelle von vorgestern“, jetzt Russland erreicht habe, und in der zweiten Hälfte der Achtziger war Aerobic dann tatsächlich so gut wie tot.

Studios machten Pleite, Mitglieder wurden zu Karteileichen. Erst Anfang der Neunziger berappelte sich die Szene wieder. 1990 wurde Step-Aerobic erfunden, HipHop, Funk und die Latinowelle lösten die doofe Disco-Musik ab, Trainer hatten endlich eine anständige physiologische Ausbildung. Und das Wichtigste: In den Neunzigern kam man endlich auf die Idee, dass Sport nur ein Mittel zum Zweck und keine Religion ist.
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