Einmal Bauch weg, bitte!Mit diesen OPs lassen sich Deutsche verschönern

© Colourbox.com

Die Nase könnte doch ein bisschen kleiner und gerader sein. Das Fett vom Po sähe am Busen irgendwie besser aus und den Bauch verhüllen Sie am liebsten mit weiten Shirts? Willkommen im großen Club der Unzufriedenen. Mehr als 250 000 Schönheitsoperationen finden in Deutschland jährlich statt. Laut einer Statista-Umfrage im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie (DGÄPC) wurden 82 Prozent davon im Jahr 2012 an Frauen durchgeführt.

Dabei liegen Brustvergrößerungen, obwohl hier die Häufigkeit im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent zurückging, immer noch auf Platz eins der beliebtesten Eingriffe (19,6 Prozent). Dicht gefolgt von Lidstraffungen (15,4 Prozent) und Fettabsaugungen (15 Prozent). Gegen ein knitterig wirkendes Gesicht kämpfen mehr als zwölf Prozent der OPs mit Botox, der Anteil von Faltenunterspritzungen liegt bei fast zwölf Prozent. Etwas abgeschlagen ist die Nasenkorrektur (6,8 Prozent), die Brustverkleinerung (8,5 Prozent), das Hals-Stirn-Facelift (6,3 Prozent), die Bauchdeckenstraffung (sechs Prozent) und die Lippenkorrektur (rund vier Prozent).

Zum Thema befragte nun auch die Online-Partnervermittlung Edarling 713 Mitglieder. Das Ergebnis: 23 Prozent der Männer würden sich durch ein Skalpell verschönern lassen, die Tendenz steigt. „Es gibt bereits jetzt schon einen plastischen Eingriff, den Mann genauso häufig vornehmen lässt, wie die Frau“, weiß Dr. med. Friedrich-Wilhelm von Hesler, Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie. „Das ist die Nase. Nasenkorrekturen werden sowohl zu 50 Prozent an Männern, als auch an Frauen durchgeführt.“ Bei männlichen Patienten rückten laut Befragung durch die DGÄPC 2012 übrigens intimchirurgische Eingriffe von Platz sieben auf Platz sechs vor. Am liebsten wollen beide Geschlechter laut aktueller Edarling-Umfrage lästige Polster loswerden und sich das Gesicht straffen lassen. Eine hübschere Nase oder mehr Haare würden 15 Prozent der Herren gerne vom Chirurgen verpasst bekommen. Und wenn Geld kein Thema wäre, würden sich Frauen sogar dreimal öfter unters Messer legen.

Dünnere weibliche Singles achten laut Umfrage nicht nur mehr auf ihr Gewicht als kurvigere Zeitgenossinnen, sondern begeben sich für die Schönheit auch eher auf den OP-Tisch: Hier ist das Verhältnis 48 zu 40 Prozent. Auch im fortgeschrittenen Alter. Edarling-Expertin Lisa Voigt erklärt hierzu: „Man geht davon aus, dass ‚attraktivere‘ Frauen eher daran leiden älter zu werden und ihre Schönheit zu verlieren, als jene, die quasi nie diesem Schönheitsideal entsprochen haben.“

Google-Anzeigen
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar