Mythos 5 Krafttraining steigert den Metabolismus
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Die Fakten
Ein geniales Versprechen: mit Krafttraining durch erhöhten Grundumsatz sogar im Schlaf noch Kalorien verbrennen. Leider schaffen die meisten Leute selbst mit regelmäßigem Training nicht, so viel Muskelmasse aufzubauen, dass es einen echten Unterschied für den Metabolismus (Stoffwechsel) macht. Ein durchschnittlicher Mann von 70 Kilo hat etwa 28 Kilo Skelettmuskelmasse. Die Muskeln verbrennen im Ruhezustand rund 22 Prozent des Grundumsatzes, ebenso viel wie das Gehirn und die Leber. Nimmt er zwei Kilo Muskeln zu – das ist das, was man mit einem dreimonatigen Trainingsprogramm schaffen kann –, würde er zusätzliche 24 Kalorien täglich verbrennen, das ist weniger als eine Karotte.Frauen schaffen sogar noch weniger Muskelzunahme, etwa eineinhalb Pfund. Studien bei älteren Sportlern haben allerdings Steigerungen des Grundumsatzes von rund zehn Prozent nach Krafttraining ergeben, eine spürbare Verbesserung.
Das sollten sie tun
Trotzdem trainieren! Krafttraining schützt vor Muskelabbau. Frauen verlieren alle zehn Jahre bis zur Menopause gut zwei Kilo Muskeln, danach gut vier Kilo. Krafttraining steigert Stärke und Balance, sorgt für weniger gefährliche Stürze und verhindert vermutlich auch Osteoporose. Darüber gibt es aber noch keine gesicherten Studien.Im Artikel blättern
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Krafttraining steigert den Metabolismus








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