Medizin-Trend Die Erfolgsrezepte der Glamour-Docs

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Der „Botox-King“ residiert in einer verwunschenen Wohnung im 16. Pariser Arrondissement. Schwere Sessel, antike Stühle, ein Kamin.
Text: Anne Philippi
© PhotoDisc
Die Tür fliegt auf, ein schmaler Mann im weißen Kittel lässt sich mit einem Feierabendseufzer in ein Ledersofa fallen, die neueste Ausgabe des Klatschblattes „Hello“ liegt auf dem Tisch. „Darf ich rauchen?“ fragt Jean-Louis Sebagh. „Ich habe seit heute Morgen, acht Uhr, keine Pause gehabt.“

Sebagh ist derzeit der begehrteste Arzt, wenn es darum geht, Falten zu glätten, Hängebacken anzuheben, Augenringe in Schach zu halten. Zu seinen Fans gehören Stars wie Meg Ryan und Madonna, Moderedakteurinnen und Frauen von Mitte 30 bis Ende 40. Models? Ja, sicher. Seine beiden Praxen in Paris und im teuren Londoner Viertel Mayfair sind auf Monate ausgebucht, Sebagh pendelt im Eurostar. Sein Geheimnis: Ageing Maintenance. Möglichst lang das Volumen und die Emotionen im Gesicht erhalten. Und zwar ohne Skalpell. Sondern nur mit Muskelrelaxern wie Botox und Füllstoffen wie Perlane. Das kostet nicht einmal viel, mit zweimal 400 Euro im Jahr ist man dabei: „Ich würde es Wartung nennen.“
Nager  |  11.10.2011, 13:59
?
Eine wohlfeine Hymne an einen Großen. Wenn man sich jedoch mal im Internet etwas umschaut, liest man ganz andere Dinge: "...auch finde ich es ziemlich bedenklich, wie er ohne einem die chance auf ein nein zu lassen, schnell auf die pelle rückt ..." oder "...Das Ganze ist nur zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach einer skurilen Begegnung ist. Als Arzt überhaupt nicht...." also vielleicht doch nicht ganz so rosig.
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