Medizin-Trend Glamourfaktor: hoch
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Zu einem Arzt wie Minks gehen Glamour-People eben nicht nur wegen seiner fachlichen Fähigkeiten. Sondern weil er Star-Qualitäten hat: natürliche Autorität und bezwingendes Charisma. Und ein komplizenhaftes Verständnis für das Anstrengende am modernen Leben, unter dem Prominente verständlicherweise mehr leiden als der anonyme Kassenpatient. Außerdem kann man sich durch den Besuch beim Promi-Doc selbst attestieren, dass man zur In-Crowd gehört – ein mitunter sehr heilsamer Placeboeffekt.
Wer oben ist oder mindestens auf dem Weg dahin, braucht mehr als hastig hingekritzelte Rezepte. Der will von Ärzten das Gefühl vermittelt bekommen, sie hätten ein neues Leben im Angebot, ohne Versagensängste und Durchhänger, mit unerschöpflicher Energie und unverwüstlicher Jugendlichkeit. Das ist der Trick, den gewöhnliche Hausärzte nicht beherrschen: Gegängelt von der Gesundheitsbürokratie und genervt vom stetigen Einkommensverlust, sehen sie selbst aus wie chronisch Kranke und haben ihren romantischen Nimbus längst verloren.
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Glamourfaktor: hoch
Nager
| 11.10.2011, 13:59
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Eine wohlfeine Hymne an einen Großen. Wenn man sich jedoch mal im Internet etwas umschaut, liest man ganz andere Dinge: "...auch finde ich es ziemlich bedenklich, wie er ohne einem die chance auf ein nein zu lassen, schnell auf die pelle rückt ..." oder "...Das Ganze ist nur zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach einer skurilen Begegnung ist. Als Arzt überhaupt nicht...." also vielleicht doch nicht ganz so rosig.
Eine wohlfeine Hymne an einen Großen. Wenn man sich jedoch mal im Internet etwas umschaut, liest man ganz andere Dinge: "...auch finde ich es ziemlich bedenklich, wie er ohne einem die chance auf ein nein zu lassen, schnell auf die pelle rückt ..." oder "...Das Ganze ist nur zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach einer skurilen Begegnung ist. Als Arzt überhaupt nicht...." also vielleicht doch nicht ganz so rosig.








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