Für immer schlank Wie Sie wirklich abnehmen

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Wir sind umzingelt von Essen, gebeutelt von Gefühlen, die stärker sind als jeder gute Vorsatz, und gefangen in Körpern, die sich an jedes Gramm klammern – kein Wunder, dass 90 Prozent aller Diäten scheitern.
© Colourbox.com
Machen wir uns nichts vor: Jeder weiß, wie man abnimmt. Mehr Kalorien verbrauchen, als man zu sich nimmt. Ende. Was zum Teufel ist so schwer daran? Alles. Essen ist nicht Brennstoff, sondern Gefühlssache. Kalorien lassen sich kontrollieren, Emotionen nicht. Wir essen aus Lust, aus Frust, aus Langeweile, zur Belohnung und zum Trost. Wir essen, weil um eins eben immer gegessen wird, und vor allem essen wir, weil Essen sich uns überall in den Weg wirft, an jeder U-Bahnstation, an jedem Zeitungskiosk.

Restaurantportionen und Verpackungen werden immer größer – die Gummibärchentüte ist in den letzten Jahren von 100 auf 300 Gramm gewachsen, im Kino wird Popcorn in Putzeimern serviert –, die Chancen auf Bewegung dagegen immer kleiner. Wir leben in einer Welt, in der es, so der US-Anthropologe Sidney Mintz, „fast unmöglich geworden ist, schlank zu sein.“

Umso interessanter, sich die Methoden derjenigen anzusehen, die es doch geschafft haben. An der Universität von Colorado wird seit 1993 die „National Weight Control Registry“ geführt, eine Datenbank mit inzwischen über 4000 Teilnehmern, die mehr als 30 Pfund abgenommen und ihr Gewicht länger als ein Jahr gehalten haben. Aus den jetzt veröffentlichten Auswertungen dieser Erfolgsgeschichten wird eines klar: Abnehmen ist kein Kinderspiel, sondern eine ungeheure Willensleistung, verbunden mit einer radikalen Änderung der Lebensgewohnheiten.
89 Prozent der Teilnehmer kombinieren Sport und Diät und verbrennen im Schnitt bemerkenswerte 2827 Kalorien pro Woche – das entspricht etwa einer Stunde Jogging an fünf Tagen. Auch interessant: Nur ein bis acht Prozent praktizieren die derzeit so hochgehandelte Low- Carb-Diät. „Auf Dauer ist eine derartige Einschränkung nicht durchzuhalten“, sagt Natalie Robinson, eine der Koordinatorinnen der „Registry“. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der „Weight Control Registry“-Teilnehmer:
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