Noch sieht sie aus wie schwangerSo schaffen es Mütter wie Kate zurück zur Topfigur

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Glückliche Eltern: Prinz William und Herzogin Catherine verlassen mit ihrem Sohn das St. Mary's Hospital in London.
Die royale Familie verlässt am 23. Juli 2013 das St. Mary's Hospital in London: Prinz William und Herzogin Catherine zeigen der Welt stolz und glücklich ihren Sohn. Gewohnt stilsicher treten die frisch gebackenen Eltern auf. Doch was viele ohne Kindererfahrung verwundert: Unter Kate Middletons gepunktetem Seidenkleid wölbt sich noch immer ein Bauch als sei sie schwanger. "Das ist ganz normal", beruhigt Pia Kotzur, Redakteurin beim Mütterportal "NetMoms.de". "Während der Schwangerschaft vergrößert sich die Gebärmutter auf etwa das 20-fache ihrer normalen Größe. Das Muskelgewebe der Gebärmutter zieht sich während der ersten Wochen langsam wieder zusammen und auch schwangerschaftsbedingte Wassereinlagerungen werden erst nach und nach wieder ausgeschwemmt." Daher sei es kein Wunder, wenn Mütter nach der Geburt eines Babys nicht gleich wieder Normalmaße hätten.

Herzogin Catherine immer top gestylt
Farblich aufeinander abgestimmt: Herzogin Catherine Unterhält sich bei der Eröffnung des Kinderzentrums „Treehouse“ in Ipswich mit möglichst vielen Kindern. Die 31-Jährige hielt dort ihre allererste, eigene Rede.
Herzogin Catherine, stylisch schwanger 2013
Herzogin Catherine, stylisch schwanger 2013
Herzogin Catherine, stylisch schwanger 2013
Prominente Frauen schaffen es jedoch oft auf wundersame Weise schnell wieder zurück zur alten Figur. Beispiele gefällig? Heidi Klum, Laufsteg Victoria’s Secret: sechs Wochen nach der Geburt des vierten Kindes. Model Alessandra Ambrosio, heiße Strandfotos: sechs Monate nach der Geburt ihres zweiten Sohnes Noah. Shakira, Auftritt als Castingshow-Jurorin: drei Monate nach der Geburt ihres ersten Sohnes. Die Stars scheinen regelmäßig neue Rekordzeiten aufzustellen, in denen sie ihre Babypfunde wegschmelzen lassen. Zu ihren Geheimnissen zählen Personal Training bei David Kirsch, Yoga oder eine spezielle „AKT In Motion“-Technik, die tanzbasierte Cardio-Elemente mit Crosstraining-Bewegungen kombiniert. Wie das After-Baby-Body-Programm für Kate Middleton aussieht, ist noch nicht bekannt.

„Dass Kate insgesamt nicht viel zugenommen hat, ist sicher von Vorteil“, sagt Alexander Rondeck. Der Ernährungs- und Sportmediziner sieht trotzdem keinen generellen Vorteil für schlankere Frauen. „Grundsätzlich hängt es vor allem von der persönlichen Motivation ab und wie gut die frisch gebackenen Mütter von ihrer Familie unterstützt werden, wie schnell sie zu ihrer alten Figur zurückfinden.“ Generell gibt Rondeck zu bedenken, dass der Traum von der „alten Figur“ häufig unrealistisch ist. „Durch die Veränderung des Stütz- und Bewegungsapparates verändert sich auch die Fettverteilung“, erklärt der Arzt. „Deswegen müssen die Frauen vor allem zu einem neuen Körpergefühl finden.“

Entscheidend sei dabei vor allem die Zeit nach dem Stillen. Hier folgt nach der ersten Hormonumstellung nach der Geburt eine zweite. Die Frauen verbrauchen keine Energie mehr für die Ernährung des Babys, sondern „der Körper beginnt mit der Fetteinlagerung für das nächste Kind“, so Rondeck. Da beginnt der Figurkampf also erst richtig.

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Professor Alexander Rondeck hat AMICA Online einige Empfehlungen für den Weg zum After-Baby-Body verraten. Ganz im Gegenteil zu Promis wie Herzogin Catherine oder Heidi Klum sollten sich Frauen dafür allerdings ein bis zwei Jahre Zeit geben.

Tipps für die Ernährung:

- Wichtig ist es zu einem Essverhalten zurück zu finden, das keinen zweiten Menschen mitversorgt. Also erst einmal einen halben Teller nehmen und dann entscheiden, ob man noch Hunger hat.

- Regelmäßig drei Mahlzeiten am Tag einplanen. Denn meist isst die Mutter dann, wenn es gerade passt und möglichst viel. Bei einem gleichmäßigen Rhythmus lässt sich die Essensmenge besser steuern.

- Durch die nächtlichen Schlafunterbrechungen gerät der Schlaf-Wach-Rhythmus aus dem Gleichgewicht. Da der Körper die entstehende Kraftlosigkeit als Energielosigkeit wahrnimmt, verlangt er nach schneller Energie. Diese liefern vor allem Kohlehydrate und Zucker, welche wiederum den Insulinspiegel in die Höhe schnellen lassen. Dafür gibt es zwei Empfehlungen:

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1. Eiweißanteil erhöhen
Vor allem beim Frühstück liefern Joghurt, Quark und Rühreier ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

 2. Galaktose ergänzen: 2EL/Tag
In Pulverform eignet sich dieser Bestandteil des Milchzuckers (auch bei Laktoseunverträglichkeit möglich) zum Süßen von Speisen. Es verursacht keinen schnellen Insulinanstieg und verhindert so das Heißhungergefühl. Zusätzlich sorgt es für Entspannung.

- Beim Stillen verliert der Körper außerdem Elektrolyte wie Zink, Selen oder Mangan. Diese als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, mildert auch Stimmungsschwankungen.

Tipps fürs Sportprogramm:

  1. Schritt: Rückbildungsgymnastik, um die Stabilität der Bauchmuskeln wieder herzustellen. Mit Abschluss des Kurses kann das Sportprogramm beginnen. Nach einem Kaiserschnitt hängt der Startzeitpunkt auch von der Qualität der Narbe ab, sodass hier ganz individuell entschieden werden muss.
     
  2. Schritt: Bewegung
    Grundsätzlich sind alle Sportarten, die eine Frau vorher ausgeübt hat, erlaubt. Es gilt allerdings sich an den Umfang heranzutasten. Die körperliche Bewegung ist auch wichtig für die geistige Beweglichkeit.

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- Perfekt ist es sich ein Fitnessstudio mit Kinderbetreuung zu suchen oder den Vater miteinzuspannen.

- Schwimmen: Am besten eignet sich Kraulen, da beim Brustschwimmen schnell Spannung auf die Bauchmuskeln kommt.

- Joggen ist erlaubt, wenn die Bauchspannung wieder voll aufgebaut ist, sodass die Haltung gewahrt wird.

- Gruppenfitness wie Pilates ist auch aufgrund der sozialen Aspekte zu empfehlen.

- Funktionelles Training: Hier genügen 20 Minuten pro Tag. Das lässt sich auch zu Hause gut in den Alltag mit dem Kind integrieren. Beim Schlingen- bzw. Trx-Training dient in erster Linie der eigene Körper als Gegengewicht. Es trainiert Ausdauer, Koordination und Kraft gleichzeitig, weil der Körper immer unter Spannung steht.

No-gos:

- Krafttraining sollte, insbesondere nach einem Kaiserschnitt, nicht zu intensiv ausfallen.

- Süßigkeiten, Eis und Chips sind absolute Figurkiller, vor allem nach dem Abstillen.

„Heidi Klum und Kate haben mit Personal Trainer, Kindermädchen, Haushaltshilfen und so weiter eine ganze Entourage, die es ihnen ermöglicht sich auf ihren After-Baby-Body zu konzentrieren“, gibt Rondeck allen Frauen zur Entspannung mit auf den Weg. „Für diese Frauen ist es wichtig, sich schnell wieder schlank zu zeigen, weil sie von ihrer Präsenz leben.“

 

Mehr  Infos zu den Themen Schwangerschaftswochen und Rückbildungsgymnastik finden Sie auf Netmoms.de!

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