Studie Schlafen Sie sich schlank

 

Wer schläft, der sündigt nicht. Aber nicht nur das: Eine neue US-Studie zeigt, dass Langschläfer sogar in wachem Zustand weniger Hunger haben.
© Photo Alto
Ein hohes Schlafpensum und feste Bettgehzeiten sollen Einfluss auf das Hormon Leptin haben – und das ist verantwortlich für unser Hungergefühl. Auf diese Weise spiele Schlafmangel eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Leptin-Levels und damit für unser Hungergefühl, so Forscherin Eve van Cauter von der University of Chicago laut einem Bericht der Seite WebMD.

Dieses Ergebnis beruht auf einer aktuellen Studie der Universität von Chicago, im Rahmen derer elf junge Männer im Schlaflabor beobachtet wurden. Zunächst wurde ihnen eine Woche mit extrem wenig Schlaf – nur vier Stunden pro Nacht – verordnet, wobei ihre Hormonlevel streng kontrolliert wurden. Ein Jahr später wurden die jungen Männer erneut eingeladen – diesmal durften sie sich richtig ausschlafen. Das erstaunliche Ergebnis: Nach der Woche mit nur vier Stunden Schlaf pro Nacht hatten die Probanden einen um rund 20 Prozent verringerten Leptin-Spiegel.

Einige der Testpersonen aßen in der Schlafmangel-Woche sogar bis zu 1000 Kalorien mehr am Tag als gewöhnlich. „Wir nehmen an, dass Schlafmangel dem Körper signalisiert, er brauche mehr zu essen“, vermutet Cauter.
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar