Schönheits-OP Teenies unterm Messer

 

Zehn Prozent aller Schönheits-Operationen werden in Deutschland an jungen Menschen unter 20 Jahren vorgenommen. Dies meldet der Verband der ästhetisch-plastischen Chirurgen.
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„Schon 9- bis 14-Jährige denken daran“, so Axel-Mario Feller, Vizepräsident der Vereinigung der deutschen Schönheitschirurgen.

Obwohl es kein generelles Mindestalter für kosmetische Eingriffe in Deutschland gebe, warnte der Experte vor zu frühen Operationen. Im Wachstum könne sich ein Körper so verändern, dass weitere Eingriffe nötig sein würden.

Schönheit ohne Rücksicht auf Verluste

Ein ansprechendes Äußeres steht hoch im Kurs und gilt als Sinnbild für Erfolg und Beliebtheit. Um die eigene Attraktivität zu steigern, würde sich in Deutschland jeder Vierte der 14- bis 29-Jährigen einer Schönheits-OP unterziehen – die Finanzierbarkeit einmal vorausgesetzt. In der Gesamtbevölkerung sind es 17 Prozent.

Große Einigkeit herrscht bei plastischen Eingriffen nach Unfällen oder bei angeborenen Makeln: Im Falle eines Unfalls oder einer schweren Krankheit mit entstellenden Folgen würden sich 78 Prozent unters Messer legen. Bei angeborenen, mit psychischen Leiden verbundenen Makeln wären 65 Prozent der Bundesbürger zu einem chirurgischen Eingriff bereit. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut EMNID unter 1.001 Personen ab 14 Jahren durchgeführt hat.
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