Wellness Grüner pflegen
Susanne Mölm, Senior Product Manager von Kibio, über Pflanzen-Kosmetik.
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Susanne Mölm: Luxus und Naturkosmetik schließen sich nicht mehr aus. Durch die Verbindung aus innovativen Rezepturen und stylishem Design bekommt Biokosmetik ein neues Image. Dieser Erfolg lässt sich mit Zahlen belegen: Vor acht Jahren teilten sich vierzig ökologische Beauty-Firmen den deutschen Markt, heute sind es über hundert. Tendenz steigend.
Was ist der Vorteil gegenüber herkömmlicher Kosmetik?
Wir verwenden nur Pflanzen, die ohne chemische Unterstützung reifen können. Das macht sie besonders widerstandsfähig. Sie tragen eine starke Lebensenergie in sich. Und diese Wirkkraft entfalten sie in den jeweiligen Produkten. Bei Naturkosmetik spielt außerdem der ganzheitliche Gedanke eine wichtige Rolle. Es geht nicht mehr allein darum, der Haut Gutes zu tun. Die Verwender achten auch auf gesunde Ernährung und legen Wert auf bewussten, nachhaltigen Konsum.
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Wir beziehen einzelne Rohstoffe aus anerkannten Fair-Trade-Netzwerken: Zum Beispiel wird das Affenbrotbaum-Öl für unsere Augen- und Nachtcreme von PhytoTrade Africa bezogen, einem gemeinnützigen Verein, der die Hersteller von Naturprodukten im Süden Afrikas vertritt.
Seit Jahren durchkämmen Tausende von Pflanzenscouts im Dienst der Beauty-Branche die Dschungel und Wälder dieser Erde. Lassen sich da überhaupt noch spektakuläre Entdeckungen machen?
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Gibt es eigentlich ein pflanzliches Allroundtalent?
Die Orange, die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt. In Form ätherischer Öle hat sie eine beruhigende, entstauende und aufbauende Wirkung für die Haut. Als Duft vermittelt sie ein Gefühl der Entspannung. Und wer sie isst, wird bestens mit Vitamin C versorgt.
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