Body & Diäten Raus aus der Zucker-Fett-Falle
Tschüss Kalorienbomben, hallo Wunschgewicht! Wie Sie langsam aber sicher abnehmen, ohne auf Kohlenhydrate, Süßes oder Fett ganz verzichten zu müssen? Mit einer simplen Trennkost.
Text: Veronika Schaller
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Warum gerade die Verbindung der Nahrungsmittel Hüften und Bauch wachsen lässt, erklärt der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. med. Olaf Adam zusammen mit Dr. Yvonne Braun im Ratgeber „Die Zucker-Fett-Falle“:
„Nach jeder Mahlzeit werden die verzehrten Kohlenhydrate im Darm zu Zucker aufgeschlossen: Der Blutzucker steigt an und wird über das Insulin wieder abgebaut. Gleichzeitig schickt das Insulin das gesamte Fett der Mahlzeit in Speicher. Der Abbau von vorhandenen Fettreserven wird blockiert.“ Erst wenn der Blutzuckerspiegel nach einer mehrstündigen Essenspause wieder abgesunken sei, so die Experten, würden diese langsam abgebaut.
Adam hat daher an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität eine Zucker-Fett-Trennkost entwickelt und überprüft. Das Prinzip? Simpel. „Morgens und mittags gibt es fettarme aber kohlenhydratreiche Mahlzeiten, Low Fat. Abends bleibt das Essen Low Carb, also kohlenhydratarm“, erklärt der Professor und Arzt. Dabei gilt es auch, versteckte Kalorien und den eigenen Körper zu kennen.
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Die größten Zucker-Fett-Gefahren:
– Süße Zwischendurch-Snacks: Rund vier Stunden nach einer Kohlenhydrat-Mahlzeit, baut der Körper Fettreserven ab. Wer dann z.B. einen Muffin ist, stockt die Reserven zusätzlich auf. Lieber: Gesunde Zwischenmahlzeiten wie einen Mango Smoothie (vormittags) oder Gemüsesticks (nachmittags) bewusst genießen.– Haushaltszucker, Traubenzucker, Fruchtzucker und Malzzucker lassen den Blutzucker extrem ansteigen und anschließend extrem abfallen. Das Ergebnis: unser Gehirn braucht dringend wieder Zucker!
– Süßes Obst wie Bananen, Birnen, Weintrauben oder Feigen sind zwar gesund, beinhalten aber besonders viel Fruchtzucker. Er hat die größte Süßkraft. Also: unbedingt die Mengen im Auge behalten!
– Diätprodukte sind of nicht fett-, oder kalorienreduziert, sondern zum Beispiel einfach mit Frucht- anstatt Kristallzucker gesüßt. Fettreduzierte Waren, wie Joghurts, enthalten zwar weniger Fett (= Kalorien), aber dafür umso mehr Zucker.
– Bei Stress schüttet das Gehirn ein Übermaß des Hormons Cortisol aus und das verursacht Heißhunger auf energiereiche Kalorienlieferanten.
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Titel: Die Zucker-Fett-Falle Wie Sie den größten Dickmacher besiegen
Autoren: Prof. Dr. Olaf Adam, Dr. Yvonne Braun
Verlag: GU, 2011
Preis: um 17 Euro
Autoren: Prof. Dr. Olaf Adam, Dr. Yvonne Braun
Verlag: GU, 2011
Preis: um 17 Euro
– Fett sollte ohne Sport nur bis zu 30 Prozent des Gesamtkalorienbedarfs ausmachen. Hilfe für die Berechnung: das Verhältnis von sichtbaren und unsichtbaren Fetten ist 50 zu 50. Butter oder fette Fleisch- und Wurstwaren enthalten mehr ungesunde, ungesättigte Fette als pflanzliche Öle.
– Unregelmäßigkeiten bei der Nahrungsaufnahme bringen den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Deshalb: immer zu den gleichen Tageszeiten essen.
– Ein Schlafdefizit senkt den Energie-Grundumsatz des Körpers. Auch wenn die Wechselbeziehungen noch nicht belegt sind, steht fest: Wer länger schläft, kann sein gesundes Körpergewicht halten.
– Alkohol fördert die Fettspeicherung bei der zeitgleichen Aufnahme von Fett und Kohlenhydraten zusätzlich. Auf der nächsten Seite sehen Sie Rezepte nach der Zucker-Fett-Trennkost!
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