Magdalena Brzeska „Meine Brüste sind viel zu groß“

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Trainiert und dennoch weiblich – Magdalena Brzeska begeistert mit ihren „Playboy“-Fotos. Wie kritisch sie selbst mit ihrem Körper ist, verrät die Ex-Turnerin im Interview mit AMICA Online.
Text: Veronika Schaller
© Bruno Bisang für Playboy 09/2011
Mit viel Disziplin und hartem Training ist sie groß geworden. Das zahlte sich aus: 26 Mal gewann Magdalena Brzeska die deutsche Meisterschaft in rhythmischer Sportgymnastik.

Neben diesen Titeln brachte das Turnen der 33-Jährigen auch einen phänomenalen Körper ein – wie gerade im „Playboy“ zu sehen ist. Für die aktuelle Augabe des Magazins ließ sie sich auf Capri ablichten. Lange genug hatte sie die Männerwelt warten lassen. Denn seit ihrem 18. Lebensjahr bekam die gebürtige Polin derartige Angebote und lehnte bislang immer ab.

Warum sie diesmal genügend Mut aufbrachte? Wie der Diät-Wahnsinn im Leistungssport sie prägte? Und wie sie sich heute fit hält? Mit AMICA Online sprach Magdalena Brzeska ganz offenherzig über ihren Körper.

AMICA Online: Sind Sie als ehemalige Profi-Turnerin besonders streng mit ihrem Körper?
Magdalena Brzeska: Mag sein. Meine Mutter und meine Trainerin haben mir zu meiner aktiven Zeit mit 16, 17 Jahren, ein extrem schlechtes Körpergefühl eingetrichtert. Vier Mal am Tag musste ich mich auf die Waage stellen, zu Essen gab es immer Salat. Ich bestand nur aus Muskeln, wog 56 Kilogramm und musste mir trotzdem ständig anhören, wie „fett“ ich sei.

Wahnsinn. Fühlen Sie sich denn jetzt sexy?
Sexy würde ich es nicht nennen, aber ich akzeptiere mich mittlerweile wie ich bin. Dass ich seit zweieinhalb Jahren nicht mehr mit meiner Mutter zusammenwohne, hat mich von ihrem Kontrollblick befreit. Seitdem vermeide ich Waagen, verstecke sie in Hotels sogar.

Wie haben Sie als Kind gegen den Diätzwang gewehrt?
Wenn ich irgendwie an Schokolade herankam, habe ich gleich mehrere Tafeln in mich hineingeschlungen.
© Bruno Bisang für Playboy 09/2011
Können Sie sich heute überhaupt normal ernähren?
Schon, aber ich versuche mein Gewicht unter Kontrolle zu halten. Zwar bin ich ein Genießertyp und liebe es schön Essen zu gehen, dafür lasse ich dann aber zum Beispiel am nächsten Tag das Abendessen ausfallen. Zum Glück haben die Heißhungerattacken auf Süßigkeiten, Chips oder Pizza aufgehört und ich liebe gesunde Speisen.

Wie sieht ein typischer Ernährungstag bei Ihnen aus?
Zum Frühstück trinke ich eine Tasse schwarzen Kaffee, weil das die Fettverbrennung ankurbelt, wenn man danach Sport treibt. Als Snack gibt es zwischendurch höchstens mal eine Banane. Mittags esse ich einen riesengroßen Salat, ein scharfes Thai-Gericht oder Gemüse mit Hühnerfleisch und Reis. Typisch polnisch abends Brotzeit mit meinem Kindern.

Wie fanden es Ihre zehn- und elfjährigen Töchter, dass Sie nackt im „Playboy“ zu sehen sind?
Ich habe Sie von Anfang an eingeweiht. Weil sie nicht wussten, was „Playboy“ ist, habe ich ihnen die Fotos von Katharina Witt und Tanja Szewczenko gezeigt und sie meinten nur „Hm, meinst du, du kannst dir das wirklich erlauben?“.

Reizend!
Ja, meine Kinder sind immer ganz nett zu mir (lacht). Aber sie haben ihr „Okay“ gegeben und wir haben nach dem Shooting auch gemeinsam die Fotos durchgesehen. Das mit dem blauen, transparenten Tuch um den Körper ist unser aller Favorit.
© Bruno Bisang für Playboy 09/2011
Haben Sie Angst, dass Sie im Alter nicht mehr so gut aussehen werden?
Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Und wenn meine Kinder in vier, fünf Jahren zum ersten Mal in die Disco wollen, werde ich mitgehen!

Also würden Sie sich für die Schönheit auch nicht operieren lassen?
Wenn mein Busen irgendwann extrem hängt, vielleicht schon. Ich habe gelernt, dass ich niemals nie sagen sollte. „Playboy“-Anfragen habe ich früher schließlich auch strikt abgelehnt.

Warum haben Sie sich jetzt dazu entschieden?
Weil letztlich ein Bekannter zu mir sagte, ich sei prüde und langweilig. Ich wollte alle überraschen, hatte aber ehrlich gesagt ziemlich viel Bammel davor.

Sind Sie glücklich über ihren Mut?
Ja, sehr. Weil ich nur positive Rückmeldungen bekomme. Sogar fremde Frauen kommen auf mich zu, um mir zu den ästhetischen Fotos zu gratulieren. Wenn Frauen so etwas sagen, ist das besonders schön für’s Ego!

Welches Körperteil Magdalena Brzeska am meisten liebt, wie sie ihre Figur hält und warum ihre Brüste zu groß sind, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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„Meine Brüste sind viel zu groß“
Jupp  |  14.05.2012, 21:26
Top
Für meinen Geschmack ist Magdalena eine der schönsten Frauen der Welt

KlausB aus H.  |  18.04.2012, 12:18
Schwachsinn
Brüste sind nie zu groß, du Schaf! Und deine schon gar nicht.

Valentin  |  16.04.2012, 16:18
So drahtig-schlank ist sie doch gar nicht
Wenn man liest, wie wenig sie angeblich isst, wie viel Sport sie macht, wie diszipliniert sie ist - da hätte ich eine weniger kurvige Figur erwartet! Ich finde Kurven und einen sichtbaren Busen schön, sie ist auch wirklich hübsch, doch bei dem Sport- und Ernährungsplan finde ich sie sehr "normal". Die Oberschenkel sind sehr muskulös, vielleicht nicht so vorteilhaft für ihre gern gewählten Miniröcke...
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