Gute und schlechte Kohlenhydrate Schlank durch die Weihnachtszeit
Lebkuchen, Crêpes und Co. verführen jetzt überall. Wie Sie gute Carbs von schlechten unterscheiden und welche Leckereien Sie auf dem Christkindlmarkt ohne Bedenken essen können.
Text: Veronika Schaller
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Die LOGI-Pyramide nach Dr. Nicolai Worm, 2009, aus „Die LOGI-Methode: Glücklich und schlank“
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Titel: Gute Kohlenhydrate schlechte Kohlenhydrate
Text: Barbara Gassert, Petra Linné
Verlag: Systemed, 2011
Preis: um 13 Euro
Text: Barbara Gassert, Petra Linné
Verlag: Systemed, 2011
Preis: um 13 Euro
Bei der Lektüre des Ratgebers „Gute Kohlenhydrate – schlechte Kohlenhydrate“ lernen Abnehmwillige, wie viele Carbs aus welcher Kategorie erlaubt sind. Dann ist strenges Zählen mit Hilfe von Tabellen und Waagenvergleichen angesagt. Beispiel: Für zwei Brezen könnte man 14 Karotten knabbern und würde dank Beta-Carotin gleichzeitig auch noch seine Sehkraft stärken.
Weißmehl- und Zuckerprodukten, den „leeren“ Carbs (sie lassen den Blutzuckerspiegel erst extrem ansteigen, dann schnell abfallen und machen so Lust auf noch mehr Kohlenhydrate) widmen die beiden Ernährungsberaterinnen bei ihren Ausführungen wenig Aufmerksamkeit, da „diese Kohlenhydratfallen Ihnen sicherlich bekannt sind“.
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Schlechte Kohlenhydrate
Bei „schlechten Kohlenhydraten“, den klassischen Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Mais, wird die Einordnung schon schwieriger. Schließlich gilt gerade Vollkornbrot als gesund, wartet aber mit viel Stärke bei wenigen Vitalstoffen (Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, bestimmte Fettsäuren, essentielle Aminosäuren) auf, nach denen der Körper verlangt. „Somit laufen Sie schnell Gefahr, eine große Menge an Kohlenhydraten zu sich zu nehmen“, erklären die Expertinnen.Dies sei bei intensiver sportlicher Betätigung auch in Ordnung. Bei Bewegungsmangel führe ein Zuviel allerdings zu Stoffwechselentgleisungen und Übergewicht. Denn die Stärke wird im Körper durch Enzyme in Zucker umgewandelt und der landet bei Übermaß als Speicher in den Zellen.
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Gute Kohlenhydrate
Bedenkenloser dürfen laut Gassert und Linné hingegen die „guten Kohlenhydrate“ verzehrt werden. Mindestens drei Portionen der schlauen Sättigungsbeilage Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Wer seinen Teller immer zur Hälfte mit Gemüse fülle, so die Autorinnen, profitiere vielfach von den Vorteilen der positiven Kohlenhydrate.Ihr hoher Ballaststoff- und Wassergehalt sorge für eine lang anhaltende, wohltuende Sättigung – Salatgurken etwa bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. Die vielen Vitalstoffe lieferten den Zellen Mikronährstoffe und unterstützten das Immunsystem. Und ihr geringer Stärkegehalt lasse den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen.
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Besondere Vorsicht sei vor allem bei süßen Obsorten wie Weintrauben oder Mango geboten, die besonders viel Fruchtzucker beinhalten. Absoluter Kohlenhydrat-Bomber: die Banane. Sie enthält mit 22 Gramm genauso viele Kohlenhydrate wie sechs Aprikosen. Besonders hart ist die Ernährungsumstellung auf „Low-Carb“ in Schlemmerphasen wie der Adventszeit. Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Christkindlmarkt-Speisen weniger Kohlenhydrate beinhalten als andere und wie selbst das Weihnachts-Dinner lecker und Low-Carb wird.
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