Triumphzug der lebenden BarbiePuppenfrau enthüllt ihre falschen Kurven

Hüllenlose Valeria Lukyanova

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Übernatürlich oder unnatürlich? Valeria Lukyanova hat sich als Puppenfrau zum Phänomen stilisiert. Mit ihren Puppenproportionen erlebt sie im Internet einen Triumphzug. Die Community-Seite auf Facebook knackt bald die 800 000er-Marke. Und auch auf ihrem eigenen Profil steigt die Zahl ihrer Fans stetig. Kein Wunder, da Valeria Lukyanova regelmäßig auch sehr freizügige Fotos von ihrem Puppenkörper postet. Die Bewunderung dort ist ihr sicher. „Wow, schön!“, „Deine Brüste sind groß und hübsch“, „Ich liebe es, Barbie“, „Endlich gute Fotos, du bist wirklich wunderschön“, kommentierten ihre Fans die Bilder, auf denen sie ihre Brüste lediglich mit ihren Händen oder der blonden Mähne bedeckt.

Die Looks von Valeria Lukyanova
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Und das obwohl sie mit ihrer Barbie-Figur eigentlich nicht dem Schönheitsideal entspricht. „Was die Barbiefrau beispielsweise nicht hat, ist das optimale Taillen-Hüft-Verhältnis von 0,71. Eigentlich sieht sie nicht sehr weiblich aus, das tatsächliche Schönheitsideal sieht sehr viel weiblicher aus. Ihre Proportionen sind wie aus dem Comicstrip und entsprechen nicht dem Durchschnittszustand“, erklärte Ästhetikforscher Professor Karl Grammer im Gespräch mit AMICA Online. „Es gibt kein Schönheitsideal, das einen konkreten Inhalt hat, sondern es ist eher eine Konstruktionsanleitung aus Elementen wie auf körperlicher Seite hoher Symmetrie, Jugendlichkeit, Sexhormonmarkern, Wachstumsunterschieden zwischen Männern und Frauen, Körpergeruch – den man glücklicherweise nicht umoperieren lassen kann. Außerdem spielen Bewegungsabläufe und die Hauttextur eine Rolle.“

Dass ihre weiblichen Rundungen nicht mehr ganz natürlich sind, daraus macht die lebende Barbie kein Geheimnis, streitet aber Photoshop-Retuschen ab. Auszusehen wie ihr Ideal, ist ein großer Teil ihres Lebens geworden. Stolz präsentiert sich Valeria auch immer wieder mit der Puppe, um zu zeigen, wie ähnlich sie ihr tatsächlich sieht. Genau das finden die Vertreterinnen der Organisation Anybody besonders gefährlich. „Puppenfrauen suggerieren es sei nicht ungesund, so auszusehen wie sie. Außerdem propagieren sie, dass es erstrebenswert ist sich nur mit seinem Aussehen zu beschäftigen“, kritisiert Yvonne Franck, die sich dafür einsetzt Schönheitsideale aufzubrechen. „Die Frauen beschäftigen sich mit nichts Inhaltlichem.“

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Marc  |  08.05.2013 10:49
Sehr sex
Mir gefällts .. besser als das hochgelobte dicke Schlachtross vom Vogue-Cover -)

erschrockener  |  07.05.2013 19:40
faszination
des grauens

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