Die besten Tipps gegen das SchwitzenCool bleiben

von Amici Leidenschaftliche Hobby-Photografin
Alle Infos zu Christine: oder folge mir auf
© CEphotodesign
Cool durch den Sommer

Die erste Hitzewelle hat Deutschland erreicht und es sollen diesen Sommer noch mehr folgen. Bei Temperaturen über 30 Grad kommt man da schnell ganz schön ins Schwitzen.

Schwitzen ist lebenswichtig, da so die Körpertemperatur reguliert wird.

Während der Schweiß auf der Haut verdunstet, kühlt der überhitze Körper nach und nach ab. Auch Giftstoffe und Schlacken werden dabei über die Poren ausgeschieden, die Haut wird wieder gereinigt.

Trotzdem, für die meisten von uns ist Schweiß einfach nur lästig, die durchweichte Kleidung  und der entstehenden Müffelgeruch ist äußerst unangenehm. Besonders wenn ein wichtiger Termin oder ein Date bevor steht.

 

Vermeiden lässt sich das Schwitzen zwar nicht, doch es gibt ein paar effektive Methoden um heiße Tage cooler zu überstehen

 

Die Ernährung spielt eine Rolle

Der Speiseplan sollte viel Obst, Gemüse und Milchprodukte enthalten. Um Schweißausbrüche zu vermeiden sollten scharfe Gewürze wie Pfeffer, Chili, Peperoni und Curry vermieden werden, ebenso Salz nur sparsam verwenden.

Zinkhaltige Lebensmittel wie Nüsse können die Schweißproduktion sogar reduzieren.

Der Konsum von Alkohol und Kaffee sowie Rauchen sollte vermieden werden, denn dies führt zu verstärktem Schwitzen.

Besonders förderlich für die Regulierung der Schweißabsonderung sind die Bitterstoffe , die in Salbei enthalten sind. Deswegen ruhig täglich zwei bis drei Tassen Salbeitee trinken

 

Gegen den Geruch

Deos helfen den Schweißgeruch zu stoppen. Wer sehr leicht und viel schwitzt sollte ein Antitranspirant verwenden. Dies enthält Aluminiumsalze, die die Schweißbildung durch die Verengung der Poren reduzieren.

Für alle Produkte gilt: am besten immer direkt nach dem Waschen auftragen, so bekommen die für den unangenehmen Geruch verantwortlichen Bakterien gar keine Chance sich zu vermehren.

Auch eine regelmäßige Rasur der Achselhaare wirkt Schweißgeruch entgegen, da die Achsel besser gereinigt werden kann und Bakterien sich nicht an den Haaren ablagern können.

 

Passende Kleidung tragen

Bei hohen Temperaturen ist die richtige Kleidung besonders wichtig.

Statt enge, am Körper anliegende Klamotten empfehlen sich luftig weit geschnittene Stücke aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle und Seide. Auf Kunstfasern sollte verzichtet werden, da sie einen noch schneller schwitzen lassen.

Auch auf die Farbe sollte geachtet werden: helle Töne nehmen die Sonneneinstrahlung nicht so stark auf wie dunkle.

Beim Sport oder bei sehr starkem Schwitzen kann Funktionswäsche helfen. Die Feuchtigkeit wird durch den speziellen Stoff abtransportiert und kann so besser verdunsten.

Bei Schuhen sind offene Modelle aus Leder oder Naturfasern zu empfehlen, auch hier sollte auf Plastik und Kunstfasern verzichtet werden.

 

Auch Vorbeugen ist möglich

Regelmäßige Saunabesuche helfen dem Körper das Kühlsystem zu trainieren  und die Schweißbildung besser zu regulieren.

Auch sportliche Betätigung, bei der der Körper ins Schwitzen kommt, hat einen positiven Effekt: denn je mehr Schweiß gezielt ausgeschieden wird, desto seltener tritt er unerwünscht auf.

Wer an Übergewicht leidet, sollte versuchen ab zunehmen, denn Übergewichtige schwitzen stärker.

 

Tipps zur Soforthilfe

Eine Dusche hilft, doch nur bei lauwarmer Temperatur. Denn eine eiskalte Dusche sorgt nur kurz für Erfrischung und bewirkt dann genau das Gegenteil: durch die Kälte dreht der Körper die innere Heizung auf, da er das Gefühl hat, den Temperaturverlust ausgleichen  zu müssen.

Doch es muss auch nicht immer eine Komplettberieselung  sein. Ein feuchtes Tuch im Nacken, ein Thermalwasserspray für´s Gesicht oder einfach nur Wasser über die Handgelenke laufen lassen, kann ebenfalls schnell für Abkühlung sorgen.

Auch ein Fächer eignet sich perfekt im Kampf gegen durchweichte Kleidung. Wenn der Kopf abkühlt wird dem Gehirn übermittelt, das Schwitzen zu reduzieren. Die zugefächelte Luft kühlt also nicht nur den Kopf sondern signalisiert auch, den körpereigenen Wasserhahn zuzudrehen.

Steht ein besonderes wichtiger Termin an und man hat Angst, zu stark ins Schwitzen zu kommen, können Schweißblätter helfen. Die aus Baumwolle bestehenden Pads können einfach in der Kleidung befestigt werden und verhindern so unschöne, sichtbare Schweißflecken. Man erhält sie in Kurzwarenläden oder im Internet.

 

Ganz wichtig: Das Trinken nicht vergessen. Denn der Körper kann über die Haut mehrere Liter Flüssigkeit am Tag verlieren.

Und es ist übrigens ein Irrglaube, dass man mehr schwitzt, wenn man viel trinkt.