HaareDie passende Farbe

Ich möchte mal was Neues ausprobieren. Wie finde ich heraus, welche Farbe zu mir passt?

Machen Sie den Teintcheck. Eher gelbliche Hauttöne harmonieren mit allen warmen Nuancen. Umgekehrt passt zur hellen, rötlichen Haut eher eine aschige Farbrichtung. Farbspezialisten wie der Berliner Promifriseur Shan Rahimkhan bestätigen: „Warmes Goldbraun und -blond oder Kupferrot sollten nicht von kühlen Hauttypen getragen werden, blaustichige Nuancen wie Aubergine oder Schwarz dagegen nicht von warmen Hauttypen.“


Wann kann ich selber färben und wann muss ich zum Profi?

Immer wenn es von Dunkel auf Hell geht, ist ein Besuch im Salon fällig. Der Grund: Blondiermittel aus der Drogerie können die rotgelben Pigmente in braunem Haar nicht bezwingen, es kann Gelb oder sogar Orange werden. Auch zarte, natürlich wirkende Strähnchen kriegen Laien nur schwer hin. Ebenfalls in Profihände gehört Haar, das bereits koloriert oder dauergewellt ist und neue Farbe haben soll. Nur der Friseur kann beurteilen, welches Farbmischverhältnis notwendig ist, damit’s gleichmäßig wird.


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Koloration und Tönung?

Kolorationen decken graues Haar zu 100 Prozent ab und färben bis zu drei Nuancen heller. Der Handel kennzeichnet diese Produkte mit dem Hinweis „Level 3“. Da eine Koloration die natürliche Haarfarbe dauerhaft verändert, muss die Schuppenschicht des Haares mit einem Quellmittel „geöffnet“ werden. So können einerseits die Farbbestandteile ins Haar eindringen, andererseits werden natürliche Pigmente mit Hilfe von Wasserstoffperoxid abgebaut und der Färbeprozess gestartet.

Intensivtönungen dagegen („Level 2“) können nur eine Nuance aufhellen und einen Grauanteil von 50 Prozent abdecken. Sie öffnen das Haar ebenfalls, ihre Farbstoffe entwickeln sich jedoch nicht erst auf dem Kopf, sondern sind bereits im Färbemittel drin und ziehen unterschiedlich stark ins Haar ein. Die Pigmente waschen sich nach etwa 20 bis 30 Haarwäschen aus.