HaarfarbenBlond versus Braun

von AMICA Online Redakteurin
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Von Blond zu Braun und umgekehrt

© AFP
Lindsay Lohan mit platinblonden Haaren

Kaum hat die Welt sich nach sieben Monaten an Lindsay Lohans gelbstichiges Blond gewöhnt, schwupps, zeigt sich die ursprünglich rothaarige Schauspielerin wieder mit braunen Haaren. Auch Stars wie Mischa Barton, Nicole Richie und Britney Spears scheinen die Typveränderung als Hobby entdeckt zu haben, machen Blond zu Braun und umgekehrt.

Aktuellster Fall: Die als Blondine bekannt gewordene Katherine Heigl wechselte auf die dunkle Seite der Haarfarben.

Auch Sie wollen einen neuen Look ausprobieren? Dann sollten Sie zuerst Ihren Hauttyp bestimmen! Denn die falsche Haarfarbe kann das Gesicht blasser und älter wirken lassen.

Stylisten unterscheiden etwa zwischen warmen und kühlen Typen.

Warm“ sind Sie, wenn ihre Haut einen Gelb- oder Goldstich aufweist, wenn Sie einen olivfarbenen oder dunklen Teint haben. „Warme“ bräunt in der Sonne schnell.

Sie sind hingegen „kühl“, wenn Sie helle Haut mit blauen oder rosafarbenen Untertönen haben. „Kühle“ Typen bekommen rasch einen Sonnenbrand und werden selbst bei Sonneneinstrahlung nicht sehr braun.

Machen Sie den Farbtypen-Test, um die passende Haarfarbe zu finden:

  • Der Weiß-Vergleich: Das gesamte Haar zu einem Pferdeschwanz nach hinten binden. Anschließend vor dem Spiegel ein weißes Handtuch um Hals und Schultern legen. Wenn das (ungeschminkte) Gesicht nun gelblich wirkt, handelt es sich um einen warmen Hautton. Sieht es leicht bläulich aus, ist der Teint kühl.
  • Der Farb-Check: Halten Sie nacheinander ein orangerotes und ein knallig pinkfarbenes Teil neben Ihr Gesicht. Schmeichelt ersteres der Hautfarbe mehr, sind Sie ein warmer Typ, lässt Pink ihre Haut frischer wirken, sind Sie ein kühler Typ. Derselbe Test funktioniert mit Gold (warm) und Silber (kühl).

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Nicole Richie mit kastanienbraunen Haaren
Welches Blond steht mir? Welches Braun steht mir?

Zu warmen Hauttypen passen warme, goldene Töne besonders gut. Zu empfehlen sind Karamell, Bronze und Kastanienbraun als Haarfarbe. Finger weg von kühlen und sehr hellen Blondtönen, denn hier kann der Kontrast zu hart wirken. Werden dunkle Haare aufgehellt, sollte das Ergebnis generell dunkler sein als der Hautton.

Für Menschen mit kühlem Teint gilt das Gegenteil. Also: Meiden Sie Goldnuancen, wenn Sie zu dieser Gruppe gehören. Auch rötliche Haarfarben wie Kastanienbraun und Kupfer funktionieren hier nicht, weil sie die Röte der Gesichtsfarbe verstärken. Greifen Sie stattdessen zu aschblonden Nuancen und kühlen Brauntönen. Auch Platinblond kann, in Kombination mit einem Schneewittchen-Teint, gut aussehen!

Was Sie bedenken sollten ...

Egal ob Sie Ihre Haarfarbe aufhellen, oder dunkler färben – ihre Ausgangsfarbe sollte nur um bis zu zwei Nuancen verändert werden, damit das Ergebnis nicht künstlich wirkt. Strähnchen (am besten in drei verschiedenen Tönen) machen den Look besonders natürlich.

Seien Sie sich außerdem bewusst, dass der nachwachsende Ansatz schneller auffällt, je größer der Unterschied zur Naturhaarfarbe ist. Und dass dunklere Haarfarben braune oder dunkelgrüne Augen oft besser komplementieren als ein blonder Schopf.

Übrigens: Waren Sie als Kind blond, können Sie sich sicher sein, dass Sie auch als Erwachsene eine hübsche Blondine abgeben.