Pixie-Cut, Glamour-Welle, Bob-OptikDie schönsten Oscar-Frisuren zum Nachstylen

von AMICA Online Redakteurin
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© Reuters; PR
Für die Verfilmung des Musicals „Les Misérables“ ließ sich Anne Hathaway die lange, braune Mähne abschneiden und radikal einen Pixie-Schnitt verpassen.

Sie hätte eine Perücke tragen können. Aber wie die Maskenbildnerin Lisa Wescott von „Les Misérables“ bei den Oscars laut „E Online“ erzählte, habe Anne Hathaway ihre Haare unbedingt raspelkurz schneiden wollen. „Das war sehr effektvoll, sehr emotional“, ergänzte eine Kollegin aus dem Team. In gewisser Weise also verdankt die Schauspielerin ihren Oscar für die „Beste weibliche Nebenrolle“ auch ihrer neuen Kurzhaarfrisur. Durch sie konnte sie sich noch mehr in die Rolle einfühlen. Und auch einen Beauty-Preis hätte sie für ihren nun etwas längeren Pixie-Cut verdient. Andere würden mit Übergangsfrisuren vielleicht merkwürdig aussehen.

Starfrisuren in der Kritik
Oscar-Frisuren 2013

Aber Anne Hathaway erinnert Carsten Thieltges durch ihre fragile Eleganz an Audrey Hepburn. Der Münchner Starfriseur und Inhaber des Salons „Gloum“ sieht sowohl in ihr, als auch in Charlize Theron den „Beweis dafür, dass viel mehr Frauen Kurzhaarfrisuren tragen könnten“. Therons kurzer Pixie-Cut passt laut ihm „hervorragend zur weißen Dior-Robe“. Wer sich davon inspirieren lässt, darf sich über einen pflegeleichten Haarschnitt freuen – nur fünf Minuten und etwas Gel benötige man für das Styling, so Thieltges. Allerdings: „Damit die Linien gepflegt bleiben, ist alle vier Wochen ein Friseurbesuch erforderlich.

Auch zwei große Trends hat er auf dem roten Teppich der Academy Awards ausgemacht. Tiefe Seitenscheitel und glitzernde Statement-Haarbroschen zum Beispiel gesichtet an Sandra Bullock und Salma Hayek. Hayeks Styling ist dem Experten jedoch, genau wie das von Halle Berry, zu gewollt und angestrengt. Kritik ernten auch Jennifer Aniston und Jennifer Hudson. Erstere hätte ihre Haare laut Thieltges lieber hochgesteckt tragen sollen (Antennenhaare standen ab, eine Glamour-Frisur hätte das glamouröse Valentino-Kleid besser ausbalanciert). Letztere hätte besser auf ihren Pony verzichtet, weil das, findet der Hairstylist, „ihr eigentlich schönes Gesicht erschlägt“

Zu den absoluten Favoriten des Friseurmeisters gehören neben Anne Hathaways Pixie-Cut auch die Undone-Frisur von Naomi Watts, Jessica Chastains Haar-Welle im Stil der 40er-Jahre und Stacy Keiblers Fake-Bob. Wie Sie die Frisuren zuhause nachmachen können, verrät Carsten Thieltges hier:

© REUTERS
Anne Hathaways Pixie

Carsten Thieltges Urteil: „Toller Gesamt-Look und Oscar würdig, fragil elegant wie eine Audrey Hepburn. Die Linien von Haar und Kleid sind klar und unangestrengt, hier lenkt nichts lenkt ab. Haarfarbe und Kleidfarbe passen außerdem gut zum Hautton und machen einen weichen Gesamteindruck. Und der tiefe Seitenscheitel dieser Oscar-Frisur ist im Trend!“

1.) Der Pixie-Cut setzt sich unter Berücksichtigung der drei Grundlinien zusammen: Ponylinie, Ohrlinie, Nackenlinie. Diese sind klar begrenzt und stumpf, das heißt gerade und ohne Fransen geschnitten. In Kombination mit dem einheitlichen Rehbraun machen die Linien optisch eine volle, kompakte Optik.

2.) Zum Nachmachen Schaumfestiger ins Haar geben und über eine schmale Rundbürste (mit rund zwei Zentimetern Durchmesser) föhnen. Strähne für Strähne mit Stand am Ansatz föhnen. Das heißt: bis zum Ansatz, im 90 Grad Winkel zum Kopf eindrehen. Den Scheitel dabei mit einem Stielkamm tief, etwa auf Höhe des äußeren Augenbrauenendes ansetzen. Mit Haarspray den Pixie-Cut fixieren.

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