Duft-Know-how Auftragen, lagern, genießen
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Sprühen heißt das Zauberwort. Ein Duft sollte weder in die Haut einmassiert noch eingeklopft werden, weil das seine Wirkung verfremdet.
7. Wo parfümiere ich mich am besten?
Wo die Haut dünn und daher gut durchblutet ist, entfaltet sich ein Duft besonders schön. Hinter den Ohren, in den Innenseiten der Handgelenke und in den Ellenbogen liegen die „Pulspunkte“. Für eine Party oder den großen Auftritt am Abend können auch noch das Dekolleté, die Schläfen und die Haare besprüht werden, frisch gewaschen sind sie ein hervorragender Duftträger.
8. Kann ich auch meine Kleidung parfümieren?
Ja, aber nur Kleidung aus Naturmaterialien. Entweder sprühen Sie an verdeckter Stelle ein wenig Parfum direkt aufs Kleid, oder Sie geben ein paar Tropfen mit ins Wasch- oder Bügelwasser. Auch ein leerer Flakon verbreitet im Schrankfach noch eine Weile seinen Duft. Aber Vorsicht: Nicht übertreiben, denn wenn Ihnen am nächsten Tag der Sinn nach einem anderen Duft steht, können sich der Duft am Körper und der an der Kleidung beißen.
9. Wie lagere ich den Flakon?
An einem dunklen, trockenen Ort bei normaler Zimmertemperatur, jedoch besser kühl als wam. Das Parfum sollte immer gut verschlossen werden, sonst verfliegt der Duft. Wird es eine Weile nicht benutzt, kann man es wieder in den Originalkarton stellen. Umstritten ist der Tipp, Flakons im Kühlschrank aufzubewahren. Hier verfremdet das Parfum nämlich leicht den Geruch und Geschmack der Lebensmittel.
10. Wie lange hält ein Duft?
Ein angebrochenes Parfum sollte benutzt und verbraucht werden. Normalerweise hält es aber mindestens ein halbes Jahr. Noch original verschlossene Flakons sind ein Jahr lang haltbar. Man erkennt, dass ein Parfum nicht mehr in Ordnung ist, wenn es sich stark verfärbt hat oder seine Konsistenz dickflüssig wird. Ein Duft, der plötzlich wie umgekippter Wein sauer oder harzig riecht, ist nicht mehr zu retten.
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