Mascara-Tipps So wird der Augenaufschlag sexy

 

Lang und voluminös zugleich – Wimpern schön zu tuschen bleibt trotz morgendlicher Routine eine Herausforderung. Bürstchen und Handling sind dabei entscheidend!
© PR
Wie Zähneputzen oder Haarebürsten gehört das Auftragen von Mascara laut einer aktuellen Statista-Umfrage für 24 Prozent der deutschen Frauen zum morgendlichen Ritual. Die Ansprüche an die Tusche sind hoch: Sauber trennen soll sie, den Wimpern Überlänge und XXL-Volumen schenken.

Den Augen der Verbraucherinnen bietet sich im Kosmetikregal ein Kampf der Superlative. „Curling Star“, „Lash Architect 4 D“ oder „Falsche Wimpern Volum´ Express“? Das elastische Gummibürstchen in Skelett-Optik oder lieber eines der buschigen, in sich gedrehten Modelle? Bei der großen Auswahl verliert man schon einmal die Orientierung. Deshalb sollten sich Frauen von Anfang an klar sein, was sie von ihrer Mascara erwarten!
Killer-Blicke
Zur Bildergalerie

Eine reine Formsache

Wichtig ist vor allem die Bürstenform: „Die Bürste hat einen großen Einfluss auf das Endergebnis“, erläutert Stephan Schmied, Make-up Artist von Max Factor. Er nennt den Grund für die Formenvielfalt: „Volumen unterstützen, alle Wimpern mit Farbe umhüllen, auch die feinsten Wimpern erreichen – die Anforderungen sind groß und daher gibt es auch unterschiedliche Bürstenformen.“

Wer Wert auf ein makelloses Make-up legt, sollte eine runde Bürste wählen, meint Susanne Krammer, Visagistin von Rimmel London. „Da bei diesen Modellen der Aktionsradius sehr klein ist, ist punktuelles Auftragen möglich und selbst die kleinste, versteckteste Wimper im Augenwinkel kann erreicht werden.“Möchte man häufig nachtuschen, bietet sich das Gummibürstchen in Skelett-Optik an. „Die einzelnen Härchen der Bürste sind hier weit voneinander entfernt und können beliebig oft Produkt abgeben.“

Frauen, die großen Wert auf akkurat getrennte Wimpern legen, rät Krammer zum buschigen Bürstchen. Aber: Bei diesem Modell sollte nur sparsam Farbe auf dem Bürstchen sein, sonst könnten die Wimpern beim wiederholten Auftrag zu viel davon aufnehmen und es kommt, wie es nicht kommen sollte: Die Wimpern verkleben.
© PR
Milla Jovovich für L`Oréal

Die häufigsten Fehler

Unschöne Fliegenbeinchen können ein Anzeichen von veralteten Produkten sein, weiß Eric Schmidt-Mohan, Make-up-Artist von Manhattan Cosmetics. „Mascara beginnt nach dem ersten Öffnen, langsam in dem Container zu trocken. Je älter sie ist, desto zähflüssiger wird sie, und desto schlechter lässt sie sich auf den Wimpern verteilen.“

Auch falsche Bürstenbewegungen beim Auftragen können zu verklebten Wimpern führen. Schmidt-Mohans Tipp: „Statt die Bürste im Wimpernkranz zu rütteln, sollte sie lieber in kämmender Bewegung vom Wimpernansatz zur Spitze geführt werden.“
© PR
High-Tech Bürstchen

Tricks und Trends

Aber auch ein Schminkmalheur kann mit den richtigen Tricks leicht behoben werden: „Verklebte Wimpern lassen sich mit einem speziellen Wimpernkamm leicht wieder trennen“, sagt Schmidt-Mohan. Ist dieser mal nicht zur Hand, sollte man die Bürste mit einem Taschentuch reinigen und die Wimpern – ohne neue Mascara-Masse – nachbürsten.

Aber nicht immer sind perfekt getrennte Wimpern erwünscht: Die sogenannten Spider-Lashes, Wimpern in Form von Spinnenbeinen, sind im Herbst laut Susanne Krammer sogar in. Dafür werden die Wimpern zunächst normal getuscht. „Danach wird das Bürstchen gegen die Wimpern gedrückt – immer und immer wieder -, bis die Wimpern sich zu kleinen Bündeln zusammengeschlossen haben und sich die typische Fliegenbeinchen-Optik einstellt“, erläutert Krammer.
Quelle: Inga Fetting, dpa
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar