Nachsaison Hawai: Pflegeklassiker aus dem Paradies

S. 5/6

 

Exotik pur
Im Frühling blüht auf Hawai „Awapuhi“ – eine wohlduftende Sorte weißer Ingwer. Beim Baden zerdrücken sich die Frauen die Blüten über dem Kopf – der Pflanzensaft verleiht dem Haar Volumen und seidigen Glanz. Eine Haarpackung aus Melasse hat eine ebenso überzeugende Wirkung: warme Melasse (aus dem Reformhaus) ins feuchte Haar geben und 20 Minuten einwirken lassen.

Der Kukui-Nussbaum ist der Nationalbaum Hawaiis. Das Öl seiner Kerne hat unter den Naturölen den höchsten Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es bildet auf der Haut einen Schutzfilm – Hawaiianerinnen verwenden es seit Jahrhunderten zur Babypflege.

Das Öl der Makadamianuss wird nicht nur zum Kochen verwendet, sondern gilt auch als Schönheitsgeheimnis für Haut und Haar. Es ähnelt in seiner Zusammensetzung dem menschlichen Hauttalg, essenzielle Fettsäuren verleihen ihm schützende Eigenschaften.

Früchte-Power
Mango, Papaya, Ananas und andere exotische Früchte sind der natürliche Reichtum, aus dem Hawaiianerinnen bei ihren Schönheitsrezepturen schöpfen. Eine Maske aus Avocado, Banane und Sahne etwa hilft gegen trockene Haut und beugt Fältchen vor (auf das Gesicht auftragen, zehn Minuten einwirken lassen, mit lauwarmem Wasser abspülen).

Ananas ist nicht nur gut für die Figur, sondern auch für die Haut. Sie wirkt wie ein feines Peeling und normalisiert fettige Haut. Eine viertel Ananas püriert und mit einem Eiweiß und zwei Esslöffel Molkepulver zu einer Maske verrührt, verfeinert das Hautbild.
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar