Nachsaison Südamerika: Kostbarkeiten aus dem Regenwald

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Flüssiges Gold
Jojoba, Aloe Vera, Guave, Mate – dieser Kontinent ist mit verheißungsvoll klingenden Beautypflanzen gesegnet. Jojoba-Öl nutzten schon die Indianer Mexikos als Allroundmittel bei Haar- und Hautproblemen. Vor kurzem bescheinigte die amerikanische Akademie der Wissenschaften der goldgelben Flüssigkeit beste Pflegeeigenschaften bei höchster Verträglichkeit.

Es beugt Falten vor, hilft bei trockener Haut, ist zur Behandlung von Narben und Schwangerschaftsstreifen geeignet, verfügt über einen natürlichen Lichtschutzfaktor von vier und sorgt gleichzeitig für lang anhaltende Bräune. 100 ml Shampoo mit einem Teelöffel reinem Jojobaöl angereichert – und Spliss und Schuppen verlieren ihren Schrecken.

Eine andere Königin unter den Schönheitspflanzen ist Aloe Vera. Das Gel, das aus dieser Lilienart gewonnen wird und in zahlreichen Pflegeprodukten verwendet wird, ist hypoallergen und optimal bei sonnengereizter Haut.

Hausmannskost
Wenn frau im Urlaub den südlichen Köstlichkeiten nicht widerstehen konnte, ist der natürliche Schlankmacher der Südamerikanerinnen angesagt: Dass sich mit Mate-Tee der Hunger einfach „wegtrinken“ lässt, ist zwar nicht bewiesen – zumindest enthält er die Vitamine B1, B2 und C sowie Koffein, das des Fettstoffwechsel aktiviert. Sind bei einem gemütlichen Tässchen die richtigen Kosmetika nicht zur Hand, wissen sich Latinas zu helfen: Als Intensivkur für eine strapazierte Mähne dient eine reife Avocado.

Als Brei zerdrückt auf das Haar aufragen, eine Stunde einwirken lassen, danach ausspülen und shampoonieren. Geht die Gesichtscreme aus, findet sich als Feuchtigkeitsspender vielleicht eine Portion Sahne im Kühlschrank – steif schlagen, bis sie sich als Maske auftragen lässt. Als Peeling-Ersatz dient Weizenkleie, angerührt mit etwas Milch.
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