Falsche Wimpern richtig klebenAtemberaubende Augenblicke

von Amici Leidenschaftliche Hobby-Photografin
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© Brian Michael Seyum/ Collage CEphotodesign
Falsche Wimpern richtig kleben

Einen verführerischen Augenaufschlag – das wünschen sich die meisten Frauen. Allerdings sind die wenigsten von uns sind mit langen und dichten Wimpern gesegnet. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an künstlichen Wimpern und die sind auch noch total angesagt. Wimpern kleben ist eine Kunst für sich, doch Make up-Designer, Beautyexperte und Moderator Gregor Walz verrät, wie es jedem mit ein bisschen Übung gelingt.

Falsche Wimpern gibt es als Einzelbüschel, an Bändern und in vielen unterschiedlichen Dichten und Längen. In Deutschland handelt es sich dabei ausschließlich um synthetische Materialien, vorwiegend in Schwarz.

„Für die Auswahl ist ausschlaggebend, welcher Effekt erzielt werden soll. Ist eine Verdichtung der eigenen Wimpern und ein eher natürlicher Look gewünscht, sollte man sich für die Einzelwimpern entscheiden,“ meint Gregor Walz, Make-up-Designer, Beautyexperte und Moderator.

© Brian Michael Seyum
Atemberaubende Augenblicke

„Für ein extravagantes oder glamouröses Abendmakeup eignen sich die Bandwimpern. Sie verändern auch das Aussehen und den Augenausdruck, je nach Stimmung und Auftritt.“

Bandwimpern haben die Länge des Augenlids, sie können nach Bedarf problemlos mit einer scharfen Schere gekürzt werden. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Bandwimpern zum Augenrand hin dichter und länger sind, der Schnitt sollte dann bei beiden Wimpern an der gleichen Stelle erfolgen. „Tolle Effekte erzielt man auch, wenn Bandwimpern halbiert und nur am äußeren Drittel angebracht werden. Diesen Look hat Marilyn Monroe kreiert und ihr Maskenbildner Allan „Whitey“ Snyder hat ihn oft in ihren Filmen und späteren Photosessions eingesetzt,“ weiß Gregor Walz.

„Das Ankleben von falschen Wimpern erfordert viel Geschick, aber mit ein bisschen Übung kann das jede Frau hinbekommen.“

Vor dem Kleben sollte das gesamte Augenmakeup aufgetragen werden. Ein sauberer, schwarzer Lidstrich ist die Basis für das Kaschieren der Übergänge und ein perfektes Ergebnis. Eyeshadow und Highlighter können nach Belieben eingesetzt werden. Ganz wichtig: Die eigenen Wimpern müssen kräftig getuscht werden um die perfekte Grundlage für die Wimpern „Extensions“ zu geben.

Von der Benutzung einer Wimpernzange rät der Make-up-Designer ab. „Die Gefahr, die Wimpern zu schädigen oder abzubrechen ist groß und ein besseres Endergebnis als nach oben tuschen erzielt man durch das Formen auch nicht.“

Die Wimpernbüschel oder -bänder werden vorsichtig mit einer Pinzette aus der Verpackung genommen und an den unteren Enden mit dem Wimpernkleber dünn bestrichen. Den Kleber 15 Sekunden antrocknen lassen. „Die Profis pusten einmal den Kleber an.“

Die Bandwimpern fixiert man dicht oberhalb des Wimpernkranzes und drückt sie leicht an. Wer das allein mit der Pinzette nicht hinbekommt, kann eine vorne abgerundete Haarnadel oder den Stielkamm zur Hilfe nehmen und damit vorsichtig über das Wimpernband streichen, um es zu fixieren. „Wichtig ist immer von innen nach außen zu arbeiten. Wer seine Augen optisch größer wirken lassen möchte, bringt die Wimpernbänder ein kleines Stück über seinem äußeren Lidrand an, so schummelt man mit Lidstrich und Wimper einen atemberaubenden Augenaufschlag.“

Sind die Bänder angebracht, noch einmal ca. 10 Sekunden warten und sie dann mit den Finger oder einer Wimperbürste durch vorsichtiges Streichen nach oben biegen.

Einzelwimpern werden mit der Pinzette direkt zwischen die eigenen Wimpern gesetzt. „Dabei sollte man im äußeren Drittel etwas dichter arbeiten und mehr Büschel verwenden. Gerne auch innen kürzere und außen längere. Zu beachten ist auch, dass sie gemäß ihrer Biegung richtig herum eingesetzt werden.“

Der Wimpernkleber wird nach dem Trocknen durchsichtig. „Sind doch einmal Rückstände zu erkennen, können diese einfach mit dem Eyeliner oder Kajal übermalt werde.“

Wieder entfernt werden die Bandwimpern, in dem man sie vorsichtig vom inneren Augenwinkel nach außen hin abzieht. „Wenn man sie nach dem Gebrauch mit öl- oder alkoholhaltigen Lösungen von Make up Rückständen reinigt, können sie durchaus bis zu 4 mal wiederverwendet werden,“ verrät Gregor Walz.

Einzelwimpern lösen sich meist schon mit dem Entfernen des Augen-Make-ups und werden in der Regel nicht wiederverwendet.

© Stephanie Wiegand
Gregor Walz

Liebe Leserinnen und Look-Junkies,

Mut zum großen Auftritt! Die Wimper begleitet Stars und Sternchen schon seit 1920 und auch wenn es beim „ersten Mal“ nicht gleich gelingt, nicht aufgeben. Probiert es aus, an einer Freundin an euch selbst. Es gelingt! Also Mut! So mancher müde Tag oder verschlafene Ausdruck wird „glamourisert“ und kleine Makel wie Überlider oder hängende Augenwinkel kaschiert.

Wers einmal raus hat, hat die „Falsies“ immer im Beauty-Gepäck. Atemberaubende Augenblicke sind garantiert!

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Quelle: amici