Handpflege Ein schönes Paar

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Hände sind die größten Verräter. Ihre Gestik sagt oft mehr über unser Innenleben aus als Worte. Sie bringen Zorn und Zärtlichkeit zum Ausdruck und das Alter einer Person teilen sie uns ebenfalls mit.
© Stockdisc
Auch im Job gelten gepflegte Hände als Visitenkarte – und es soll sogar Männer geben, die nicht zuerst auf Po oder Busen schauen. Genug Gründe also, sich um die Hände zu kümmern und alles zu tun, um sie in Bestform zu halten. Wichtigste Grundvoraussetzung: regelmäßige Pflege.

Die Haut an den Händen ist von Natur aus eher dünn, mit wenig schützendem Fettgewebe und kaum Talgdrüsen. Deshalb kann schon Wasser sie angreifen und die Hautfette auswaschen. Anders als am übrigen Körper kann sie ihren Säureschutzmantel nicht einfach aus eigener Kraft regenerieren. Ihre schlimmsten Feinde sind jedoch aggressive Reinigungsmittel. Deshalb schon beim Händewaschen milde rückfettende Seifen oder Syndets mit neutralem pH-Wert benutzen. Und immer gut nachspülen, damit keine Seifenrückstände haften bleiben.

Das anschließende Eincremen sollte zur Routine werden. Ob Sie sich dabei für schnell einziehende, leichtere Emulsionen entscheiden oder fetthaltigere Cremes, bleibt Ihrer persönlichen Vorliebe überlassen. Nur sollte es ein Produkt mit kostbaren, hautaktiven Ölen sein, zum Beispiel aus Oliven, Macadamia- oder Walnuss, die sich wie ein unsichtbarer Handschuh über die Hände legen (z. B. Claire Fisher Hand Serum Olive-Macadamia).

Manche Produkte lassen sich praktischerweise auch gleichzeitig als Nagelcreme verwenden (z. B. Juvedical Hand & Nail Cream von Juvena). Bei rissiger Haut darf es noch eine Pflegestufe mehr sein. Ein Balsam mit Glycerin und beruhigendem Panthenol macht sie wieder zart und glatt und schützt vor Kälte (z. B. Nivea SOS Pflege Balsam).
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