Hautpflege-Guide Stress lass nach!
Termine, Lärm und Ärger machen buchstäblich dünnhäutig. Was tun? Der Pflege-Guide für Stressgeplagte.
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Lifestyle in der Großstadt forciert die Ausschüttung der Power-hormone Kortisol und Adrenalin und die Produktion bestimmter Neurotransmitter. Kommen die Hautzellen mit diesen Botenstoffen in Kontakt, beginnt es zu kribbeln und zu brennen.
Häufige Adrenalinstöße machen also buchstäblich dünnhäutiger: Die Hornschicht wird durchlässiger, die Hautschutzbarriere gerät ins Bröckeln, wird anfälliger für Reiz- und Schadstoffe und kann Feuchtigkeit nicht mehr so gut binden. Eine Studie der Universität Kalifornien ergab, dass die Hautschutzbarriere unter Stress dreimal so lange braucht, um sich zu regenerieren.
Abrupte Wechsel von Kälte und trockener Heizungsluft entziehen Fett und Feuchtigkeit und strapazieren zusätzlich. „Auch falsche Kosmetik, ungesunde Ernährung, UV-Strahlen und andere Umwelteinflüsse sind Ursachen sensibler Haut“, erläutert Dr. Irene Rosengarten, Leiterin der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung bei La Roche-Posay.
Reizthema: empfindliche Haut
Streng dermatologisch betrachtet haben „nur“ circa 20 Prozent der Bevölkerung sensible Haut (d. h. eine Allergie oder Hauterkrankung). Doch sehr viel mehr leiden subjektiv darunter.
„Etwa die Hälfte aller Frauen klagt über Haut, die übermäßig schnell mit typischen Symptomen wie Reizungen, Rötungen, Spannungen, Schuppung oder Brennen auf die verschiedenen Einflüsse reagiert“, so Dr. Rosengarten. Erste Klarheit über das individuelle Ausmaß verschafft der Sensitest (in Apotheken oder unter www.larocheposay.de).
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