Interview mit Andrea Sawatzki Christian liebt mich mit Haut und Haaren
Nach neun Verlobungsjahren endlich ein Ehepaar: Andrea Sawatzki und Christian Berkel haben überraschend geheiratet! AMICA Online verriet die Schauspielerin ihre Liebes- und Beauty-Geheimnisse.
Text: Veronika Schaller
© REUTERS
Mit AMICA Online sprach Andrea Sawatzki wenige Tage vor der Heirat über Schönheit (sie wirbt für die biologische Kosmetikserie Regulat Beauty), ihre Zufriedenheit über den Ausstieg aus dem „Tatort“ und verriet, wie Christian Berkel sie eroberte. AMICA Online: Rothaarige Typen gelten als besonders verführerisch. Trifft das auf Sie auch zu?
Andrea Sawatzki: Ich flirte ganz gerne, weiß aber auch wo ich hingehöre. Als Rothaarige etwas Besonderes zu sein, fand ich immer toll. Selbst in der Pubertät, als viele Mädchen mit ihrem Aussehen unzufrieden waren.
Was findet Ihr Partner Christian Berkel an Ihnen am schönsten?
Das beschränkt sich nicht auf eine Sache, glaube ich. Er liebt mich einfach – mit Haut und Haaren.
Und wofür bekommen Sie die meisten Komplimente?
Definitiv für meine Augen.
Auch Ihr Körper kann sich sehen lassen. Wie bleiben Sie schlank?
Ich jogge fast täglich sieben Kilometer und achte in Hotels darauf, dass ein Laufband vorhanden ist. Außerdem verzichte ich auf Süßigkeiten und abends gibt es bei uns keine Kohlenhydrate. Christian und ich achten auch sehr auf eine gesunde Ernährung. Wir kochen gerne zusammen mit Bio-Produkten.
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Besonders gerne esse ich eine Spezialität von Christian: Kalbsfilet in Senfsoße.
Geht die Liebe bei Ihnen etwa durch den Magen?
Ja, das könnte bei uns tatsächlich hinhauen. Wir sind jetzt seit 14 Jahren zusammen und ich glaube schon, dass er mein Herz durch Essen erobert hat. Unter anderem natürlich.
Das wollen wir jetzt genauer wissen!
Bevor ich Christian kennen gelernt habe, hat Essen in meinem Leben überhaupt keine Rolle gespielt. Weil meine Mutter alleinerziehend und berufstätig war, gab es bei uns früher immer nur Schnelles auf den Tisch. Das habe ich so beibehalten, bis er mir gezeigt hat, was Genuss bedeutet. Mit ihm habe ich auch zum ersten Mal Champagner getrunken.
© Regulat Beauty
Andrea Sawatzki ist das neue Gesicht der dermatologischen Anti-Aging-Pflegeserie Regulat Beauty.
Da muss ich überlegen. Ach ja, das waren Feinschmecker-Vorspeisen, die er beim KaDeWe eingekauft hatte. Lachs, Krabben-Cocktails, Kaviar mit Blinis und Sauercreme, wie die Russen das auch machen. Sehr lecker! Damals war ich noch Vegetarierin, habe aber Fisch gegessen.
Sie waren Vegetarierin?
Ja, bis zu meiner zweiten Schwangerschaft. Lustigerweise hatte ich einen totalen Widerwillen gegen Fleisch und Süßigkeiten, als ich mit unserem ersten Sohn schwanger war und habe eigentlich nur Obst gegessen. Bei unserem zweiten Sohn hatte ich dann ständig Lust auf Hühnchen und habe es probiert. Das Fleischessen ist geblieben. Aber wenigstens habe ich die fleischlose Ernährung 22 Jahre durchgehalten, was ich ziemlich gut finde.
Spüren Sie als Schauspielerin eigentlich einen großen Schönheitsdruck?
Es gibt zwei Arten von Schauspielerinnen. Die einen sind einfach nur schön und werden für entsprechende Rollen besetzt. Die anderen müssen spielen. Ich gehöre zum Charakterfach und muss daher nicht makellos sein. Für mich bedeutet Schauspielerei, dass man nicht durch Aussehen, sondern durch die Art der Figuren angezogen wird. Am stärksten werden Sie mit der Figur der Charlotte Sänger in Verbindung gebracht. Vermissen Sie den „Tatort“?
Nein. Acht Jahre als Kommissarin sind genug, weil ich mich als Künstlerin verstehe und mich nicht nur über ein einziges Projekt identifizieren möchte. Wie sie selbst sagen: Sogar zwei Jahre nach meinem Ausstieg lässt mich die Rolle nicht los. Der „Tatort“ war eine schöne Erfahrung und hat mir auch Popularität gebracht. Aber es ist gut, dass diese Zeit vorbei ist.
Angeblich schauen Sie den „Tatort“ gar nicht mehr.
Stimmt, für uns liegt die Sendezeit ungünstig. Um 20.15 Uhr bringen Christian und ich immer die Kinder ins Bett. Ausnahmsweise habe ich aber den letzten „Tatort“ mit Ulrich Tukur gesehen und fand ihn sehr gut. Axel Milberg soll ja auch sehr beliebt sein, aber den habe ich nie als Kommissar angesehen. Was ich vielleicht tun sollte, weil ich im Januar mit ihm vor der Kamera stehe. Das könnte peinlich werden! Apropos peinlich. Was war Ihre größte Beauty-Sünde?
Da gibt es keine. Als ich mir zum Beispiel die Haare braun färben und kurz schneiden ließ, habe ich das für eine Rolle getan. Aber auch das fand ich spannend. Ich bin experimentierfreudig. Für einen richtig guten Film würde ich mir sogar eine Glatze rasieren lassen.
Viel kommentiert wurde auch Ihr tiefer Ausschnitt bei „Wetten, dass ..?“. Wollen Sie durch Outfits auffallen?
Nein, was ich trage, hängt von meiner Tagesverfassung ab. Ich wechsle zwischen rockig – das mag Christian auch sehr gerne – klassisch und glamourös am Abend. Wenn ich mit den Kindern und den Hunden unterwegs bin, ziehe ich nur Jeans und T-Shirt an. Ich bin da nicht festgelegt.
Wer ist Ihr Lieblingsdesigner?
Meine Favoriten für den roten Teppich wechseln eigentlich auch ständig. Aber Wunderkind, Rena Lange, Armani, Patrizia Pepe und die Berliner Designerin Andrea Schelling mag ich sehr gerne. Gehört „Experimentierfreude“ generell zu Ihren Charaktereigenschaften?
Ja und das verwirrt viele Leute. Weil ich zwar schon Wort halte, aber schnell auch wieder umzustimmen bin und sehr gerne Neues ausprobiere. Manchmal bin ich mir sogar selbst voraus und frage mich „Was habe ich denn da schon wieder gemacht?“. Aber so zu leben macht Spaß. Ich bin von Sternzeichen Fisch mit Aszendent Zwilling und die sind ja immer so ein bisschen wankelmütig.
Glauben Sie an Horoskope?
Auf jeden Fall. Ich lese meines zwar nicht jeden Monat. Aber wenn ich ein Horoskop in die Hände bekomme, finde ich es sehr spannend.
Was würde in Ihrem Horoskop für nächstes Jahr stehen, wenn Sie es selbst schreiben dürften?
Es gibt da einen Film, in dem ich sehr gerne mitspielen würde, den ich aber vielleicht aus terminlichen Gründen absagen muss. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann klappt das! Mehr kann ich aber noch nicht verraten.









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