Interview mit Mandy Capristo„Ich bin ein Fußfetischist“

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Süßes Popsternchen

Die Punkte bei „Let’s dance“ haben nicht gereicht für Mandy Capristo und sie verließ die Show am 18. April. Doch nachdem die Tränen getrocknet sind, stürzt sich die ehemalige Monrose-Sängerin voller Elan in die Präsentation ihres ersten Soloalbums. Geprägt von Dance-Rhythmen, tanzbaren Grooves und ihrer sanften Stimme hat sich die Sängerin von ihrer Zeit als Girlband-Mitglied emanzipiert. Geblieben ist fein abgestimmter Pop.

Tiptop gestylt ist auch die schöne Halbitalienerin selbst. Breite Eyeliner-Striche im Kleopatra-Stil betonen ihre braunen Augen, ihre Kurven umspielt ein kurzes Kleid mit Paisleymustern. Kein Wunder, dass Capristo von den Lesern des deutschen Männermagazins „FHM“ bereits zur „Sexiest Woman in the world“ gewählt wurde. Zwei Mal zierte die heute 22-Jährige dessen Cover.

Ein Grund mit einer gut gelaunten Mandy Capristo über ihre neue Platte und über ihre Beauty-Geheimnisse zu unterhalten.

AMICA Online: Haben Sie sich schon davon erholt, dass Sie bei „Let’s dance“ gehen mussten?
Mandy Capristo:
Ach ja, ehrlich gesagt bin ich inzwischen sogar erleichtert, dass es zu Ende ist. Weil es sehr anstrengend war die Show mit der Promo für meine neue Platte unter einen Hut zu bringen. Statt vier Tagen Training hatte ich nur zwei, musste manchmal um vier Uhr morgens in die Maske für das nächste Interview, da lässt irgendwann die Konzentration nach. Zwischendurch habe ich deshalb vier Red Bull getrunken, um mich wachzuhalten.

© Anelia Janeva, Malaga/Sandra Ludewig
Das erste Soloalbum „Grace“ von Mandy Capristo erscheint am 27. April.

Was nehmen Sie mit von „Let’s dance“?
Den Kontakt zu tollen Menschen. So viele haben mir Nachrichten geschrieben und begleiten mich auf dem Weg. Ich habe ganz schöne Momente mit Stefano gehabt, der ein sehr netter und lustiger Mensch ist. Wir werden uns auf jeden Fall wiedersehen. Wir waren zusammen essen, seine Freunde aus Polen waren da. Das war mir neben der Arbeit wichtig, weil es beim Tanzen ja sehr intim zugeht. Allerdings war von Anfang an sehr klar, dass wir uns cool finden und befreundet sind, aber nicht mehr.

Um Ihre Kollegin Rebecca Mir über Liebesaus mit Deyle - „Massimo war nicht der Trennungsgrund“ gab es da ja andere Gerüchte. Haben Sie da etwas mitbekommen?
Klar, aber ich werde nicht darüber sprechen … (Ein vielsagender Blick bleibt in der Luft hängen.)

Was wünschen Sie ihr für die nächsten Runden?
Glück natürlich und viel Energie. Ihr und allen anderen wünsche ich, dass sie nicht vergessen, dass es einfach eine Show ist und man sich nicht alles zu Herzen nehmen darf.

Viel Herzblut haben Sie gerade in Ihre erste eigene Platte gesteckt. Wie viel eigene Erfahrung haben Sie in „Hurricane“, in dem es um das Verlassen geht, eingebracht?
Ich wurde so noch nie verlassen. Bei mir war es immer so, dass wir gemeinsam entschieden haben getrennte Wege zu gehen. Trotzdem kenne ich das Gefühl und das Gefangensein in einer Beziehung wenn man denkt aus diesem Hurrikan komme ich nie raus. Es war mir wichtig, das nachfühlen zu können, damit ich hinter den Songs stehe. Amy Winehouse hat ihr erfolgreichstes Album für ihren Ex-Freund geschrieben und im Interview bei der Konzerttour gesagt, dass es jedes Mal eine Qual ist auf die Bühne zu gehen, weil sie an ihn erinnert werde. Das möchte ich nicht. Ich möchte auf die Bühne gehen und Spaß haben. Ich möchte die Menschen mitziehen und ihnen sagen, ich habe das auch gespürt, aber dafür brauche ich keinen konkreten Mann, der dahinter steht und der sich in dem Moment vielleicht schlecht fühlen könnte, wenn ich singe.

© Anelia Janeva, Malaga/Sandra Ludewig

Sie sind ja nicht nur Sängerin, sondern auch Model und haben bereits zwei Mal das Cover der „FHM“ geziert. Was machen Sie, um gut auszusehen?
Ich habe immer sehr gute Make-up-Artisten bei mir. Die zaubern an Morgen, an denen ich mich fürchterlich fühle, was Tolles heraus. Sport mache ich eigentlich nicht sehr viel. Als ich das Shooting für die „FHM“ hatte, sah das anders aus. Da war ich wahnsinnig diszipliniert und bin im Sommer jeden Tag ins Fitnessstudio gegangen. Ich hatte ein Bild von mir im Kopf, wie ich aussehen wollte und wenn ich das nicht erreicht hätte, wäre ich sehr traurig gewesen. Jetzt habe ich kein festes Sportprogramm mehr, das ich immer durchziehe.

Wie sehr achten Sie auf Ihre Ernährung?
Über Ernährung mache ich mir nicht viel Gedanken. Ich gehe gerne mal zu Mc Donald’s oder Burger King. Ich habe glücklicherweise eine gute Veranlagung und freue mich eigentlich, wenn ich mal zunehme. Ich bin echt ein Schokoladenfan, vor allem Schoko-Cookies! Davon kann ich so viel essen, wie ich will, aber ich bin ja erst 22. Das wird sich bestimmt ändern, gerade genieße ich es noch.

Wie sieht Ihr Speiseplan aus?
Ich frühstücke sehr gesund. Bei mir gibt es Philadelphia-Brot mit Paprika-Scheiben (und um das zu demonstrieren beißt sie genüsslich in den bereitliegenden Snack) – Falls Sie ein Stück möchten … Wenn ich meine Ernährung umstellen würde, dann um mehr Kraft zu haben für den Tag. Denn Cola und Schokolade bringt halt nicht so viel. Ich mag Gemüse und Obst. Da habe ich Glück, dass es mir schmeckt.

© www.beautypress.de

Was mögen Sie an Ihrem Körper besonders gern?
(überlegt) Ich glaube meine Füße. Die sind gerade nicht gemacht, sonst würde ich sie zeigen. Ja, ich bin ein Fußfetischist.

Was würden Sie verändern?
Ich hätte gerne einmal im Leben ein richtiges Sixpack. Ich bin zwar mit meinem Körper zufrieden, aber das hat einfach etwas mit Training im Fitnessstudio zu tun.

Würden Sie denn auch zu Schönheitsoperationen greifen?
Ja. Für mich hat es immer etwas mit Wohlfühlen zu tun. Ich habe von mir ein bestimmtes Bild und wenn es etwas gäbe, das mir nicht gefällt oder das mir Probleme bereitet, dann würde ich das machen. Ich hätte keine Angst mich unters Messer zu legen.

Ihre Pflegerituale?
Ich versuche immer gebräunt auszusehen. Wenn ich blasser bin, gefalle ich mir nicht so gut. Deswegen gehe ich in Mannheim zum Spraytanning. Die Victoria’s Secret Models machen das auch und ich mag es, weil es die Haut schont – im Gegensatz zu Solarium. Danach sehe ich immer aus, als wäre ich fünf Wochen in Italien gewesen.

Ihr Geheimtipp für tolle Haare?
Ich liebe das Shampoo von Paul Mitchell aus der Awapuhi-Serie. Meine Haare waren früher blond, später habe ich sie dunkel gefärbt. Von Färben und Extensions waren sie total geschädigt. Seit Ende vorherigen Jahres sind sie so dick geworden, das ist unglaublich.

Ihr liebsten Beauty-Begleiter?
Ich benutze meist Cremes ohne Parfum wie La Roche-Posay, weil ich eine sehr empfindliche Haut habe. Mein absoluter Lieblingslippenstift ist von Yves Saint Laurent, Rouge Volupté Nummer zwei. Der ist immer in meiner Handtasche. Zu Hause habe ich davon schon sieben oder acht Stifte stehen, die leer sind. Ich will sie einfach nicht wegwerfen.

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