Luxuscremes La Mer – der Klassiker

S. 2/8

 

© Jens Mauritz
Vater aller Luxuscremes ist der Raumfahrt-Physiker Dr. Max Huber. Nach einem schweren Explosionsunfall konnte ihm die Medizin nicht helfen, die Folgen seiner Gesichtsverbrennungen zu lindern. Also experimentierte er mit Inhaltsstoffen wie Seetang, Eukalyptus und Kalzium, bis er nach 12 Jahren eine Creme erfunden hatte, die Narben und Falten glättete und die er selbst als ein Wunder bezeichnete – die Crème de la Mer.

Als sie 1965 im Nobelkaufhaus Saks Fifth Avenue in New York auf dem Markt eingeführt wurde, kostete sie umgerechnet etwa 700 Euro und leitete eine neue Ära der Luxuskosmetik ein. Seit März 1999 wird die Creme auch in Deutschland verkauft, an eine ebenso zufriedene Fangemeinde wie überall sonst auf der Welt. Kaum jemand, der die in einem aufwändigen Fermentierungsprozess hergestellte Crème de la Mer einmal getestet hat, lässt sich von Kosten oder Wartelisten abschrecken. Auch die neue, 21-tägige La-Mer-Intensivkur The Essence verkauft sich prächtig, trotz des Preises von 2100 Euro – vielleicht auch gerade deswegen.

La Mer läutete die neue Ära der Luxuskosmetik ein: Aufwändige Laborexperimente und ungewöhnliche Kombinationen seltener Wirkstoffe sind bei der Entwicklung neuer Cremes Standard geworden und manche Beipackzettel lesen sich, als handele es sich um wissenschaftliche Studien.
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