Schlecht geschlafen? Frauen sind Morgenmuffel

 

Sie stehen langsam aus dem Bett auf, schlurfen ins Bad und auch nach dem Duschen fehlt der Elan: Morgenmuffel lächeln bis mindestens 10 Uhr nicht, und auch ein fröhliches „Guten Morgen“ kommt ihnen selten über die Lippen. Männer haben am meisten unter diesen schlecht gelaunten Morgenmuffeln zu leiden – denn laut einer Studie handelt es sich dabei mehrheitlich um Frauen.
Text: Claudia Casagrande
© Photodisc
Ausschlafen und aufstehen, ohne dass der Wecker es mit einem penetranten Klingeln fordert – das ist der Traum vieler Frauen. Denn sie leiden am meisten unter dem morgendlichen Druck: das warme Bett verlassen, den Frühstückstisch decken, Brote schmieren, Küche aufräumen und sich nebenbei noch für den Tag stylen.

Diese Routine am frühen Morgen ist einer der Gründe dafür, dass viele Frauen als Morgenmuffel gelten. Laut einer britischen Umfrage wachen 14 Prozent der Frauen mit schlechter Laune auf. Bei 13 Prozent hält die schlechte Stimmung sogar für rund zwei Stunden an.

Während man also bei vielen Frauen darauf verzichten sollte, sie am Morgen anzusprechen, sind Männer zu dieser Zeit meist besser aufgelegt. Wohl, weil sie ausgeschlafener sind, wie das „Sleep Council“ in seiner Studie herausfand. Nur neun Prozent der Frauen genießen an sieben Tagen der Woche eine erholsame Nachtruhe.

Das mag an den Einschlafhilfen liegen, die Frauen nutzen: Während 18 Prozent der britischen Männer nach einem Drink friedlich schlummern und 19 Prozent nach einem Liebesspiel gut schlafen, versuchen es Frauen anders: 57 Prozent lesen, 28 Prozent nehmen ein heißes Bad und sieben Prozent greifen zu Schlaftabletten.
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