Produkt-Information Wie wirkt Öko?

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Die Top 6 der Body-Produkte

• Sind die Produkte hautverträglicher?
Wer besonders empfindlich ist, dürfte auf jeden Fall einen Unterschied bemerken. Öko-Produkte enthalten natürliche Öle aus Mandel-, Jojoba- oder Macadamia-Nuss, die hautverwandt sind. Im Gegensatz dazu finden sich in herkömmlicher Kosmetik Mineralöle, die mitunter die Poren verstopfen. Naturkosmetik ist entweder duftneutral oder verströmt zarte Nuancen von echten (!) Rosen oder Zitronen. Dagegen können künstliche Duftstoffe bei sensibler Haut zu Irritationen führen. Tabu sind bei der grünen Kosmetik Herbizide, aber auch Silikone. Letztere fühlen sich zwar angenehm auf Haut und Haar an, belasten jedoch die Umwelt, weil sie biologisch kaum abbaubar sind.

• Und die Haltbarkeit?
Bio-Cremes enthalten keine synthetischen Konservierungsmittel, die manchmal zu allergischen Reaktionen führen. Damit sie dennoch ähnlich lange haltbar sind wie herkömmliche Produkte, werden sie meist in Alutuben verpackt, die anders als Plastikbehälter keine Luft einsaugen.

• Nachteile?
Manche Menschen reagieren auf bestimmte pflanzliche Wirkstoffe (z. B. Teebaum- oder Zimtöl) allergisch. Deshalb sollte man sich vorher die Liste der Inhaltsstoffe genau anschauen.

Alles Bio, oder was?

• Anders als bei Bio-Lebens-mitteln gibt es für Naturkosmetik in Deutschland bisher noch keine gesetzlich festgelegten Richtlinien.

• Echte Naturkosmetik, organische oder Bio-Kosmetik (z.B. Weleda, Dr.Hauschka, anne lind, Lavera, Logona, Tautropfen) enthält nur organische Inhaltsstoffe. Diese Produkte tragen verschiedene Qualitätssiegel.

• Naturnahe, natürliche und Phyto-Kosmetik (z.B. Clarins, Sisley, The Body Shop, Origins) enthält neben hochwertigen Pflanzenwirkstoffen auch synthetische Rohstoffe.
Gütesiegel und ihre Bedeutung

• Das Siegel des Bundesverbandes deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH) garantiert Rohstoffe aus kontrolliertem biologischen Anbau und Produkte, die ohne Tierversuche entstanden sind.

• Bei Ecocert müssen die Rohstoffe zu mindestens 95 Prozent natürlichen Ursprungs und aus biologischem Anbau sein.

• Der „Hase mit schützender Hand“ steht für die Ablehnung von Tierversuchen und für Produkte, für die keine Tiere gequält oder getötet wurden.

• Fairtrade bedeutet gerechter Handel mit Entwicklungsländern, angemessene Mindestpreise für Rohstoffe und das Verbot von Kinderarbeit.
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