Geniale Haut Interview mit dem Experten

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A: Bei der Vorsilbe „Gen“ zucken die meisten Menschen erst einmal zusammen. Haben Sie keine Sorge, dass eine Creme, die unter dem Schlagwort Genforschung steht, missverstanden wird?

Dr. Daniel Maes: Die Gefahr besteht nur, wenn man nicht richtig hinguckt. Wir nutzen die Erkenntnisse der Erforschung der Gene bereits seit sieben Jahren. Mit Manipulation hat das nichts zu tun.

A: Aber Sie sagen, Sie können mit „Future Perfect“ die genetischen Voraussetzungen ausgleichen. Ist das kein Eingriff?

Maes: Nein, überhaupt nicht.

A: Sondern?

Maes: Wir beziehen uns auf die Folgen, die ein Gendefekt hinterlässt, z.B. die mangelnde Energie in der Zelle. Wir unterstützen die Hautabwehr.

A: Was ist daran neu?

Maes: Neu ist, dass wir jetzt wissen, dass die Zellen ihren eigenen oxidativen Stress produzieren. Aufgrund von genetischen Fehlern sind die Antioxidantien nicht aktiv genug. Das heißt, die Fähigkeit, mit Umweltbelastungen fertig zu werden, ist also auch von der Anlage des genetischen Materials abhängig.
A: Wenn ich also das genetische Risiko trage, dann bin ich der Kandidat für frühe Falten?

Maes: Genau. Ihre Zellen sind weniger gut in der Lage, mit äußeren Einflüssen fertig zu
werden, z.B. UV-Strahlen werden bei Ihnen frühzeitig Spuren hinterlassen.
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