Operation Schönheit Botox

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In der Praxis geht Botox per Nadel direkt unter die Haut – um Mimikfalten lahm zu legen. Schon seit geraumer Zeit ist das Nervengift Botulinumtoxin, kurz Botox, der Faltenkiller Nr. 1 und folglich in unglaublich vielen Mimikfalten zu finden. Beliebte Einsatzgebiete: Zornes- und quer verlaufende Stirnfalten. Direkt in die Muskulatur gespritzt bewirkt Botox eine vorübergehende Lähmung des Muskels und macht so ein Runzeln der Stirn quasi unmöglich.

Vorteile: Dauert nur etwa 20 Minuten, der Einstichschmerz ist erträglich und eine Narkose unnötig. Gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass der maximale Effekt der Behandlung nicht sofort, sondern oft erst nach einer Woche sichtbar ist. Dieser hält dann etwa vier bis sechs Monate an, leider auch, wenn versehentlich ein Nerv getroffen wurde und dadurch z.B. ein Lid tiefer hängt als das andere. Deshalb bitte nie auf Partys, sondern nur vom Experten machen lassen! Kostenpunkt: ab 300 Euro.

Kosmetische Alternative

In der Kosmetikindustrie forscht man auf Hochtouren nach Alternativen, die den Griff zur Botox-Spritze unnötig machen sollen. Man fand z.B. heraus, dass sich tief in unserer Haut die Fibroblasten (die Zellen, die für die Produktion von Kollagen und Elastin zuständig sind) bis zu 30 000-mal am Tag zusammenziehen und so zu Verspannungen der Hautoberfläche und folglich zur Faltenbildung führen. In der Anti-Age-Pflege Expressionist von Helena Rubinstein soll der Wirkstoff-Komplex „B-Neutrox“ mit Hilfe von Magnesium dafür sorgen, dass diese Verspannungen reduziert werden. Ebenfalls die Anspannung der Fibroblasten hemmen soll ein Molekül namens „Argireline“. Enthalten ist es in speziellen Produkten von Lierac Exclusive und im „Bioque Serum XL“ von Brilliant Life. In Hollywood munkelt man, Sarah Jessica Parker, Halle Berry und Kim Cattrall wären schon abhängig davon …
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