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Im Luxus baden
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Wonach riecht Luxus im Bad? Noch vor wenigen Wochen hätte ich mich nicht festlegen wollen. Jetzt hab ich Frangipani-Duft von Abahna für mich entdeckt und bade immer öfter und öfter.
Text: Claudia Casagrande
Luxusduft ist nicht gleich Luxusduft – und von teuren Parfums erwarte ich etwas anderes als von Badeduft. Parfüms entwickeln sich langsam von Stadium zu Stadium, von der Kopf- zur Herznote, um dann in einen interessanten Abgang über zu gehen. Badeduft erscheint gleich so, wie er auch die nächste halbe bis dreiviertel Stunde bleiben wird. (Der Duft würde auch noch länger so bleiben, aber dann verlasse ich das Wasser, da die Haut Runzeln schlägt und das Wasser langsam kalt wird).
Ich suchte also für diesen Artikel nach einem Badeluxusduft. Rose vielleicht? Na ja – schon. Aber was riecht schon nicht nach Rose? Ein allgemeiner Duft von Luxus ist sicherlich Seide? Ein Hauch davon vielleicht. Aber um die Nase darin quasi olfaktorisch „zu baden“? Nein, dazu ist Seidenduft zu verstockt. Und in Leder oder leckeren Dingen wie exquisiter Zartbitterschokolade möchte ich – entgegen diverser Trends – auch nicht baden.
Aber Luxus sollte es doch bitte sein, wenn ich mir ein warmes Bad gönne. Nun habe ich meine Luxus-Duft-Erleuchtung erlebt! Für mein Schlechtwetter-Highlight nach einem drögen Tag habe ich Frangipani-Duft entdeckt. Gut, schon allein Baden ist ja mittlerweile Luxus. Bei uns im Haus hat die Verwaltung sogar einen Aushang an das schwarze Brett gepinnt, mit der Bitte an die Bewohner, zu duschen, statt zu baden. Um Geld zu sparen. Und ich wohne, der Miete nach zu urteilen, nicht in einem Sozialbau. Doch Aufrufe dieser Art haben ja ein Gutes: Jedes Mal, wenn ich mir jetzt Wasser einlasse, um ein entspannendes Bad zu nehmen, habe ich schon ab dem Moment, wenn das Wasser aus dem Hahn rauscht, das Gefühl mir etwas zu gönnen.
Und mit erwähntem Frangipani-Duft steigert sich das Ganze zu einem Traum. Nun ist Duft etwas sehr Persönliches und stark mit Erinnerung und Erlebnissen verbunden. Eine sehr gute Freundin von mir macht sich mit 32 Jahren bereits Sorgen, dass ihr etwas entgeht, weil sie sich kaum an Düfte erinnern kann. Sobald nun ein Duft doch ausnahmsweise eine Assoziation wachruft – sei es nun Kuhdung oder Wandfarbe – freut sie sich wie ein Kleinkind. Egal wie unangenehm der Duft auch sein mag ...
Mich erinnert der Duft des Frangipanibaumes stark an Jasmin. „Jasmin Deluxe“ quasi. Und dieser Geruch hat sich mir in frühester Kindheit eingeprägt. Jasmin wuchs unter unserer Terrasse in Jeddah, Saudi Arabien, und der Duft begleitet mich abends durch das offene Fenster in meine Träume. Und die positiven Erinnerungen an schöne Sommerabende wurden dann in Urlauben mit besonderen Erinnerungen neu aufgeladen: Der Duft beherrscht oft Tempelanlagen in Asien – in starker Konkurrenz zu Räucherstäbchen – und ist so bei mir mit Ruhe und Stille verbunden, die mich nach langen Erkundungstouren durch Straßenlärm in Watte bettete.
© Abahna
Badeschaum von Abahna, 500 ml, um 34 Euro
© Abahna
Duftkerze von Abahna, 180 g, um 37 Euro
Kurz und gut: sobald ich in meiner Badewanne liege, die Augen schließe und die neue Duftnote von
Abahna (Frangipani & Orange Blossom) genieße,
fahre ich quasi in meiner Badewanne in den Urlaub. Manchmal nehme ich meine Urlaubsfahrt noch mit ins Wohnzimmer, zünde mir die Duftkerze der gleichen Serie an und genieße es, mich von den ätherischen Öle entführen zu lassen.
Bath Foam Abahna, 500 ml Badeschaum, 34 Euro
Entspannung pur
Wenn ich mich entspannenen will, dann nehm ich Abahna (Frangipani & Orange Blossom). Lege mich in die Wanne, mache leise Musik an und schließe meine Augen. Dann träum ich von Meer und Palmen. So genieße ich es.
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