Selbstbräuner Fake it!

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Im Sommer wollen wir alle nur das Eine: die goldbraune, seidig schimmernde Haut, die man nach zwei Wochen auf den Malediven mitbringt.
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Einfacher, schneller, billiger und gesünder ist der Bronzeteint aus der Tube zu haben. Ein Glück, dass die Zeiten vorbei sind, als die falsche Bräune noch penetrant roch und man Gefahr lief, als fleckige Karotte durch die Gegend zu laufen. Mit der neuen Generation Selbstbräuner gelingt der Malediven-Teint ohne böse Überraschungen.


Die Basics

Als Bräunungswirkstoff wird in allen Selftanning-Produkten eine weiterentwickelte Form des DHA (Dihydroxyaceton), eine Art Traubenzucker, verwendet. Es verbindet sich mit den Aminosäuren in der Hornschicht und färbt so die obersten Hautzellen. Zusätzlich wird inzwischen meistens noch ein zweiter Wirkstoff, Erythrolose, eingesetzt, der einen anderen Farbton ergibt. Der Effekt: Die Tönung wird gleichmäßiger und natürlicher, dafür dauert der Bräunungsprozess etwas länger.

Die Farbe aus diesen beiden Wirkstoffen ist weitgehend wisch- und wasserfest. Sie verblasst erst, wenn die obersten, gefärbten Zellen im Zug der natürlichen Hauterneuerung abgestoßen werden. Um die Bräune länger zu erhalten, muss also nach drei bis vier Tagen nachgecremt werden. Und noch eine Weiterentwicklung: Die neuen Selbstbräuner riechen gut. Raffiniert kombinierte Duftstoffe, die schon mal an Pralinen und Karamell erinnern können (z. B. bei Chanel) überlagern den unangenehmen Geruch, den die biochemische Reaktion auf der Haut erzeugt.
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