Sonnenschutz Ab in die Sonne!
Endlich Sommer! Damit Sie und Ihre Haut die schönste aller Jahreszeiten unbeschadet überstehen, haben wir die 20 wichtigsten Facts zum Thema Sonne für Sie zusammengestellt.
© Comstock
Leider nicht. Denn im Solarium wird man zwar durch eine Powerdosis UVA-Strahlung blitzschnell schön braun, die Hornhaut verdickt sich aber im Gegensatz zur echten Sonne nur sehr geringfügig. Und gerade diese so genannte Lichtschwiele schützt die Haut. Hat sie sich nicht gebildet, gibt es draußen Sonnenbrand.
Kann man seine Haut schon vor dem Urlaub auf die Sonne vorbereiten?
Ja, mit Sonnenschutzkapseln (z. B. „Innéov Sun Skin Beautifier“ Kapseln, Lierac „Solaire Bronzage Capsules Anti-âge Hydration“, Calcium-Sandoz Sun Brausetabletten). Sie schützen die Hautzellen mit antioxidativen Wirkstoffen wie Lycopin (aus Tomaten), Vitamin E, Selen und Carotinoiden vor dem Angriff freier Radikale. Durch UV-Strahlung produziert der Körper leider massenhaft diese Zellzerstörer. Neu sind auch Sonnenschutzprodukte mit Mineralextrakten, die den Eigenschutz der Haut vor dem Sonnenbad stärken (z. B. Sisley „Sunleya Age Minimizing Sun Protection SPF 15“).
15, 20 oder gar 50: Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich eigentlich?
Zunächst einmal: Es ist ein Märchen zu glauben, mit Schutzfaktor 50 werde man überhaupt nicht braun. Wird man doch – allerdings wesentlich langsamer und deshalb auch schonender. Ansonsten gilt: Eigenschutzzeit der Haut (zwischen 5 und 30 Minuten) multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor ergibt die Zeit, die man höchstens in der Sonne bleiben darf. Eine relativ hellhäutige Frau (Eigenschutzzeit 10 Minuten) darf mit Lichtschutzfaktor 12 also rund zwei Stunden in der Sonne bleiben. Theoretisch zumindest – denn Experten raten, die Schutzzeit nicht auszureizen, sondern lieber schon nach der Hälfte auf die Schattenseite zu wechseln.
In der Sonne bekomme ich immer schnell Pigmentflecke. Woran liegt das und wie kann man das verhindern?
Im Laufe des Lebens kann die Pigmentproduktion durcheinander geraten, etwa durch Sonnenbrände oder generell ein Zuviel an Sonne. Einige Pigmentzellen stellen dann die Arbeit ein, andere produzieren im Übermaß – Pigmentflecke entstehen. Bisher war Vorbeugen kaum möglich. Jetzt gibt es Sonnencremes, die schon in der Sonne die Pigmentbildung regulieren und so die hässlichen bräunlich-grauen Flecke gar nicht erst entstehen lassen (z. B. Lancôme „Absolue Sôleil Reple-nishing Sun Protecting Body Cream Anti-Aging Anti Brown Spot SPF 15“, L’Oréal „Solar Expertise Aktiv Anti-Falten & Anti-Pigmentflecken“).
Bestimmte Medikamente sollen die Haut lichtempfindlicher machen. Welche?
Antibiotika, aber auch die Alternativmedizin Johanniskraut können die Haut stark sensibilisieren. Entweder einen besonders hohen Lichtschutzfaktor (50+) verwenden (z. B. Nivea Sun „Pflegende Sonnenmilch SPF 50+“, „Anthelios XL Creme LSF 50+“ von La Roche-Posay) oder die Medikamente mindestens zwei Wochen vor dem Urlaub absetzen.
Im Artikel blättern
1
Ab in die Sonne!









powered by plista







