Sonnenschutz Aber bitte mit Creme!

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© Comstock
Kann ich die Sonnencreme vom Vorjahr noch benutzen?
Wenn sie ungeöffnet ist und relativ kühl aufbewahrt wurde: ja. Angebrochene Cremes vom letzten Jahr können jedoch durch den Einfluss von Sauerstoff und Wärme die Wirksamkeit ihres UV-Filters einbüßen. Deshalb im Zweifelsfall besser wegwerfen.

Einmal gecremt, den ganzen Tag geschützt?
Schön wär’s. Aber der Schutz, den der UV-Filter angibt, gilt nur, wenn man jede (!) Stunde nachcremt. Und: Durch Nachcremen verlängert sich die Safer-Sun-Zeit (Eigenschutzzeit mal Sonnenschutzfaktor) nicht. Wer länger bräunen will, muss einen höheren UV-Filter benutzen.

Soll ich mich erst am Strand oder schon im Hotelzimmer eincremen?
Das kommt darauf an. Chemische Sonnenfilter wie etwa Oxybenzon oder Octylmetoxyl-Zinnamate brauchen rund eine halbe Stunde Einwirkzeit, bevor sie schützen. Physikalische Filter dagegen wie etwa Titandioxid legen sich nur auf die Haut, reflektieren die Strahlen und wirken gleich nach dem Auftragen. Oft steht dann „Schützt sofort“ auf der Packung. Wenn nicht: Gebrauchsanweisung lesen.

Kleckern oder klotzen – wie viel Sonnencreme braucht man eigentlich?
Seien Sie großzügig. 30 bis 40 ml braucht man je nach Körperumfang für eine komplette Einreibung von Kopf bis Fuß. Nur dann erzielt man den vollen Schutz mit dem angegebenen LSF. Selbst wenn man nicht ganz so üppig nachcremt, reicht eine normale 200-ml-Flasche Sonnenmilch also höchstens drei bis vier Tage.
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