Sonnenschutz Spezial-Agenten

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© Comstock
Brauchen Haare einen Extra-Schutz?
Ja, denn sie bauen keine schützende Hornschicht auf und sind der Sonne noch gnadenloser ausgeliefert als die Haut. Vor dem Ausbleichen und Austrocknen schützen Sun-Sprays und Cremes sowie Styling-Gels mit UV-Filtern (z. B. Wella „SP Anti-Ray Lotion Schutz für Haar & Haut SPF 15“, Redken „UV-Rescue Blonde Guard Color-Saving Swim Cream“). Spezielle Sonnen-Shampoos und Kuren mit Vitaminen und hochwertigen pflanzlichen Ölen waschen Salzwasser, Chlor aus dem Pool und Styling-Rückstände abends besonders sanft aus den Haaren (z. B. Schwarzkopf „Bonacure Sun Guardian After Sun Kur“).

Wie schütze ich die Augen in der Sonne?
Wer blauäugig ist, sollte die Augen in der Sonne besonders gut schützen. Menschen mit heller Iris sind laut der American Academy of Ophthalmology besonders anfällig für UV-Schäden. Erste Warnzeichen: gereizte Augen oder eine Bindehautentzündung. Wichtig ist eine gute Sonnenbrille mit CE-Zeichen und 99-prozentigem Strahlungsblocker. Für die zarte Haut um die Augen empfiehlt sich eine spezielle Sonnencreme, die keine Kriechöle enthält und somit den Tränenfilm nicht reizen kann (z. B. Clarins „Sun Wrinkle Control Eye Contour Care SPF 30 Sunblocker“).

Fettige Haut und Unreinheiten – welches Sonnenschutzprodukt ist da das richtige?
Achten Sie auf eine fettfreie Textur und den Hinweis „nicht komedogen“ auf der Verpackung. Damit können sich keine Mitesser oder Pickel bilden (z. B. Jil Sander Sun „Care Waterproof Oil Free Gel Face & Body SPF 15“, Lancaster „Sun Care Sport Waterproof Oil-Free Gel“).

Parfüm und Sonne – verträgt sich das?
Kommt darauf an. Normale Parfüms sollte man besser nicht in der Sonne benutzen, weil sie Alkohol oder ätherisches Bergamottöl enthalten, die in der Sonne zu Pigmentflecken führen können. Problemlos sind dagegen alkoholfreie Sommer- oder Light-Varianten.

Kann ich mich sonnensicher ernähren?
Ja, mit Ampel-Food. Viel Obst und Gemüse in den Farben Rot, Gelb und Grün wie Brokkoli, Salat, Paprika, Tomaten, Aprikosen, Orangen, Äpfel oder Trauben essen. Die darin enthaltenen Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) halten die schädlichen freien Radikale in Schach.
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