Sonnenschutz Schön, gesund & sexy

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So soll gebräunte Haut sein. Doch zum Thema Sonnenschutz kursieren viele Mythen und Meinungen. Was wirklich stimmt – und die besten Tipps und neuen Produkte.
© Keith Schofield
Mythos: „Sonne macht glücklich und sexy. Aber leider auch Falten“

Die Dosis ist entscheidend. Zum Glücklichsein genügt es bereits, sich 20 Minuten (eingecremt und geschützt!) in der Sonne zu aalen, denn das kurbelt die Produktion von Endorphinen, den körpereigenen Glückshormonen, an und hebt so die Stimmung. Zudem kann die Sonne tatsächlich ein echter Schönmacher sein: Durch die Wärme schwitzt der Körper und schwemmt so vermehrt Giftstoffe aus, was die ganze Haut reinigt und sie strahlen lässt. Der leichte Sommerteint verleiht dem Gesicht eine gesunde Ausstrahlung, was zusätzlich die Laune hebt.

Außerdem regen die Sonnenstrahlen den Stoffwechsel an und erhöhen somit die Funktionstüchtigkeit des Körpers – wir werden generell aktiver, was sich ganz nebenbei auch auf das Liebesleben auswirken kann. Der Grund, warum man im Sommer nicht nur blendend aussieht, sondern auch so gut wie nie krank ist: Die Sonnenstrahlen stärken das Immunsystem und töten dazu noch die Bakterien in der Luft ab.

Andererseits: Für 80 Prozent der Hautalterung ist die Sonne verantwortlich. Sie zerstört die elastischen Fasern und schädigt das Bindegewebe. Anti-Aging-Sonnencremes (z. B. Lancaster, Sisley) und -Aftersun-Produkte (z. B. von Carita) arbeiten mit ausgeklügelten Wirkstoffen gegen Langzeitschäden und eliminieren freie Radikale.

Wer unter der Bildung von Pigmentflecken leidet, kann speziell darauf abgestimmte Produkte (z. B. von L’Oréal Paris) verwenden. Trotz des Hightech-Schutzes sollte man maximal 50 Sonnenbäder im Jahr nehmen und von 12 bis 16 Uhr im Schatten bleiben.
MUST-HAVE – Die richtige Sonnenbrille

UV-Strahlung kann Entzündungen der Binde- und Hornhaut hervorrufen, das langwellige Blaulicht die Sehschärfe reduzieren.

• Auf den Aufkleber „100%-iger UV-Schutz“ achten! Die Zusätze „CE“ sowie die „EN“-Nummer (im Bügel) gewährleisten, dass die Gläser den EU-Vorgaben entsprechen.

• Dunkle Gläser schützen nicht besser als helle vor UV-Licht. Eine Tönung der Stufe 2 genügt in unseren Breitengraden, Stufe 4 ist beim Autofahren zu dunkel.
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