Sonnenschutz Waterproof & Aftersun

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© Keith Schofield
Mythos: „Statt After-Sun-Produkten kann ich ebenso die Bodylotion verwenden“

Nein. Sonne und Wasser strapazieren die Haut besonders, Feuchtigkeitspflege ist daher Pflicht. Aftersun-Fluids wirken anders als Körpercremes entzündungshemmend und kühlen z. B. mit Aloe vera.

Ist die Haut gerötet, zuerst kalt abduschen, danach Fluid oder Gel (z. B. von Ladival) auftragen. Zudem speichern und intensivieren Aftersun-Präparate die Bräune oder kämpfen sogar gegen Cellulite (z. B. Nivea Sun, Lancaster).
© Andreas Achmann
After Sun
Mythos: „Wasserfeste Sonnencreme brauche ich nur am Meer“

Nein. Sobald man schwitzt, sind sie sinnvoll – also besonders bei sportlichen Aktivitäten. Beim Schwimmen sind sie unabdingbar: Circa 50 Prozent der UV-Strahlung erreichen uns noch einen Meter unter der Wasseroberfläche. Wichtig: Nach dem Schwimmen großzügig nachcremen, denn je höher der Salzgehalt des Wassers, desto schneller verschwindet der Schutz.


Mythos: „Nichts schützt besser vor Sonne als lange Kleidung“

Stimmt nur bei speziell ausgerüsteter UV-Schutz-Kleidung! Ein weißes Baumwoll-T-Shirt lässt 70 Prozent der UV-Strahlung durch. Das entspricht einem LSF von lediglich 3 bis 4. Je dunkler und dichter der Stoff, desto höher der Schutz. UV-Schutz-Kleidung wird mit UPF (Ultraviolet Protection Factor) gekennzeichnet und besteht aus atmungsaktiven Hightech-Fasern.
Wer sich viel in der Sonne aufhält, sollte an die „Vier H-Regel“ denken:
– Hose
– Hemd
– Hut
– hoher Lichtschutzfaktor.

Riemchensandalen sind hübsch, doch an Strandtagen sollte es ein Schuh sein, der den Fuß vollständig bedeckt. Ebenso wichtig: eine qualitativ hochwertige Sonnenbrille.
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