Light-Liftings 3. Faden-Liftings

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„Wenn nicht nur die Haut Spannkraft verliert, sondern auch die Weichteile und Muskeln schwächeln – aufgrund der Schwerkraft –, dann braucht es eine Repositionierung, die man allein mit Unterspritzungen nicht erreichen kann“, sagt Dr. Patricia Ogilvie, Dermatolgin in München.

Eine Möglichkeit: das Fadenlifting. Anstatt der bekannten Goldfäden wird jetzt mit den sogenannten Aptos-Fäden gearbeitet. Der Trick dabei: An den Fäden sitzen kleine Widerhaken, die sich im Gewebe verankern und so die „verrutschten Weichteile“ wieder an die ursprüngliche Position ziehen.

Und so funktioniert es: Vor dem Eingriff wird anhand einer Fotosimulation gezeigt, wie die behandelten Bereiche später aussehen werden. Es wird nicht geschnitten, sondern nach einer örtlichen Betäubung der Faden mit einer dünnen Führungsnadel direkt unter die Haut gesetzt. Der Vorteil zum klassischen Facelifting: Es bleiben keine Narben.

„Direkt nach dem Eingriff, der etwa 30 Minuten dauert, ist der Straffungseffekt schon sichtbar“, sagt Dr. Ogilvie. „Allerdings sind in den ersten Tagen Schwellungen zu sehen, die aber rasch wieder abklingen.“ Wenn keine Komplikationen (wie z. B. Abstoßen oder Einwachsen des Fadens) auftreten, hat man für etwa zwei Jahre Ruhe, dann aber hat sich der Faden wieder aufgelöst. Zum Vergleich: Eine richtige Gesichtsstraffung hält zehn Jahre, kostet um 8000 Euro und hinterlässt Narben.

GUT ZU WISSEN

Was ist es: eine Technik, bei der Fäden unter die Haut gesetzt werden
Was kann es: die Gesichtskontur in Form ziehen
Was kostet es: um 1000 Euro für eine Sitzung
Wer kann es: z. B. Dr. Patricia Ogilvie, www.skin-concept.de
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