Donna Karan Beauty-Secrets der Designerin
Die Modedesignerin über süße Sünden, die Flucht ins Innere & New Yorker Nächte ...
Text: Grit Stern
© PR
Reden wir mal über ... Partynächte
AMICA: Ihr neuer Duft heißt ja Delicious Night. Was verstehen Sie denn darunter?Donna Karan: So ein „delicious“, also perfekter, Abend kann vieles sein: Ein tolles Dinner mit Freunden auf meiner Terrasse mit Blick auf den Central Park ist genauso perfekt wie ein Abend auf dem Sofa mit einem guten Film und einer Schüssel Popcorn. Aber oft heißt der perfekte Abend „rein in die Party und tanzen bis in die Morgenstunden“! Ein paar Regeln, um dabei gut auszusehen?
Jede Frau sollte ihre Vorzüge kennen und diese betonen. An den Schultern z. B. nimmt man nie zu – also zeigen! Wenn man tolle Beine hat – zeigen! Als Basis ist Schwarz immer gut, dazu braucht man etwas Funkelndes, das die Lichter reflektiert – ein Paillettentop oder ein dramatisches, tolles Schmuckstück. Und: Mörder-High-Heels, die müssen sein!
Lieblingsstadt New York so anders?
Die New Yorker sagen „anything can and will happen“, in anderen Worten, alles kann passieren, die Möglichkeiten sind endlos. Dieses Pulsieren der Straßen, der Skyline, man will hineintauchen in dieses Unbekannte, Aufregende, es entdecken und die Vibes aufnehmen. Das war auch die Inspiration zu meinem Duft – die Erwartung des Unbekannten. Tauchen Sie da selbst auch gern hinein?
Ich liebe Partys und gehe sehr gern in Blues-Clubs! Als ich jung war, wollte ich unbedingt wie Martha Graham tanzen und wie Barbra Streisand singen können. Das war aber aussichtslos, da meine Zukunft in der Modewelt schon vorbestimmt war: Meine Mutter war Showroom-Model, mein Vater Maßschneider.
Und für die Zukunft – gibt’s da auch noch Träume und Pläne?
Klar – alles, was ich bis jetzt noch nicht geschafft habe!
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