Beauty-Talk Marit Larsen
Ihr Hit „If A Song Could Get Me You“ machte die süße Norwegerin in Deutschland berühmt. Uns verriet sie Beauty-Tricks, Vorlieben und ob sie wirklich so süß ist.
Text: Veronika Schaller
Sie hat es geschafft. Marit Larsen bekam uns mit einem Lied. Fünf Wochen lang regierte „If A Song Could Get Me You“ im Sommer 2009 die deutschen Charts. Der Glücksgriff einer Newcomerin? Weit gefehlt.Die 26-jährige Norwegerin wurde in ihrer Heimat schon im Jugendalter zum Star, verkaufte zusammen mit Freundin Marion Raven als Pop-Duo M2M rund zwei Millionen Alben und zehn Millionen Singles in zwanzig Ländern.
Seit 2002 erobert sie die Musikwelt nun alleine: Mit einem strahlenden Lächeln und ganz viel Talent. Für uns nimmt Sie sich auf ihrem 16. Deutschlandtour-Stopp in Nürnberg Zeit. Zwischen Anreise und Autogrammstunden, Proben und Sound-Check.
AMICA: Früher haben Sie gerne auf der Straße Musik gemacht. Diese Zeiten sind vorbei, oder?
Marit Larsen: Von wegen. Vor einem halben Jahr erst habe ich auf dem Berliner Alexanderplatz gespielt – damals war ich in Deutschland noch unbekannt. Mein Cellist und ich hatten nach einem TV-Auftritt ausgiebig gefeiert und den Flug verpasst. Also wollten wir Geld für Tickets verdienen. Gerade einmal 24 Euro hatten wir nach fünf Stunden gesammelt. Aber lustig war es!
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Nein, gar nicht. Ein Star zu sein ist der Teil meines Jobs, den ich am wenigsten mag. Ich will einfach Musik machen.
Was ist denn der beste Part ihres Musikerlebens?
Wenn ich auf der Bühne stehe und sehe welche Songs das Publikum liebt, ist das die schönste Belohnung. Außerdem kann ich viel reisen!
Wohin reisen Sie am liebsten?
Nach Oslo fahre ich im Moment besonders gerne, weil ich sehr wenig Zeit zu Hause verbringe. Bin ich ein paar Tage dort, versuche ich so viele Freunde wie möglich zu treffen. Weil Oslo eine kleine Hauptstadt ist, ist das gar nicht schwer. Sobald ich auf die Straße trete, sehe ich ein bekanntes Gesicht.
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Skype rettet mein Sozialleben! Über Videotelefonie bin ich Freunden und Familie nahe. So kann ich auch an der Kindheit meiner fünfjährigen Nichte teilhaben. Ich sehe ihr gerne zu.
Bleibt bei dem ganzen Stress noch Kreativität für neue Songs?
Ja. Orte, Menschen, Geschichten – beinahe alles inspiriert mich. Meist habe ich sogar die besten Ideen, wenn ich am wenigsten Zeit habe. Die nehme ich schnell mit meinem iPhone auf. Daheim verkrieche ich mich dann auf meinen Dachboden und komponiere. Habe ich eine Schreibblockade, wechsle ich von meinem Klavier zur Gitarre oder Mandoline.
Wow! Wie wird man so musikalisch?
Noch bevor ich denken konnte, saß ich unter dem Flügel meiner Mutter und hörte dabei zu, wie sie unterrichtete. Mit fünf Jahren lernte ich das Klavierspielen. Mein Vater ist Cellist bei den Osloer Philharmonikern. Wenn er auf Tour ging, dachte ich “Wahnsinn, er reist von Stadt zu Stadt und spielt für hunderte von Leuten. Das will ich auch!“. Mit 13 Jahren begann ich Songs zu schreiben.
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Marit Larsens Album: If A Song Could Get Me You, um 14 Euro (Sony)
Danke! Aber ich muss Sie enttäuschen, ich bin ein echter Mensch mit guten und schlechten Tagen. Ich bin sogar sehr emotional und weine oft. In einer Gefühlsachterbahn zu leben finde ich spannend.
Was macht Sie wütend?
Wenn Menschen, die ich liebe nicht ernst genommen werden, werde ich böse. Außerdem bei Ungerechtigkeit gegenüber Kindern. Wenn Leute nicht in der Schlange stehen können, bei verspäteten Flügen und Spinnen in meinem Kaffee.
Spinnen im Kaffee?
Ja, das ist mir schon passiert. Beim Radfahren in den Bergen.
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Marit Larsen










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