TV-Schönheit Sila Sahin im Interview„Als Kind war ich ein Junge“

von AMICA Online Redakteurin
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Wie kann sie auf diesen Dingern nur laufen? Beim Pressetermin für die neue Kosmetiklinie „Rebecca Bonbon“ (exklusiv bei Müller erhältlich) fällt eines an Sila Sahin sofort auf: ihre 14-Zentimeter-High-Heels, auf denen sie leichtfüßig neben dem Maskottchen der Linie hertänzelt. Was dagegen nicht auffällt: ein Verlobungsring. Zwar glänzt goldener Modeschmuck an den Fingern der schönen Schauspielerin, aber nach Verlobungsring sieht der nicht aus. Dabei hält sich seit Wochen das Gerücht, Sahin wolle ihren Freund, den Fußballprofi Ilkay Gündogan, bald heiraten. Ist da was dran? Sila Sahin verrät es nicht. Bei privaten Fragen heißt es schlicht: „Kein Kommentar!“ Freundlich, aber bestimmt! Um dem aktuellen Beziehungsstatus der „GZSZ“-Darstellerin auf den Grund zu gehen, müssen wir uns also mit Blicken auf ihren Ringfinger begnügen. Bei anderen Themen allerdings gerät die 27-Jährige in Plauderlaune. Ihre Leidenschaft für Beautyprodukte ist so ein Thema. Und die Tatsache, dass die kleine Sila Sahin in ihrer Kindheit von 14-Zentimeter-High-Heels vermutlich gar nicht begeistert gewesen wäre.

AMICA Online: Kürzlich haben Sie in einem Interview gesagt, dass Sie gerne mal die Rolle eines Mannsweibs mit zehn Kilo mehr auf den Rippen und kurzen Haaren spielen möchten. Woher kommt plötzlich diese Lust an der Hässlichkeit?
Sila Sahin:
Ich bin Schauspielerin und als Schauspielerin möchte man natürlich vielseitig sein. Und so ein Mannsweib würde mir nicht schwer fallen. Es gibt wirklich Wichtigeres, als nur topgestylt rumzulaufen. Als Kind war ich immer eher ein Junge und habe total gerne Fußball gespielt. Meine Mama hat mich dann, weil sie Sorge um mich hatte, zum Ballett geschickt. Erst da wurde ich gewissermaßen zum Mädchen.

Darf der Junge in Ihnen jetzt wieder raus zum Spielen? Immerhin casten Sie im Fernsehen gerade zusammen mit Nick Heidfeld einen Nachwuchsrennfahrer...
Ich fand es echt gut, mal nur unter Männern zu sein. Und ich habe mich da wirklich wie ein Kerl benommen. Aber natürlich hat mich vor allem die Herausforderung gereizt: Ich saß ja noch nie in einer Jury.

© AMICA Online
Schauspielerin Sila Sahim im Gespräch mit AMICA Online Redakteurin
Allein unter Männern – kommen da auch mal typische Frau-am-Steuer-Sprüche von den Kollegen?
Ich war selbst einer von den Jungs und habe alles mitgemacht. Irgendwann in der Mitte der Staffel haben die komplett vergessen, dass ich ein Mädchen bin. Das war erst lustig, dann aber anstrengend. Ich friere ja doch mal schneller als ein Mann. Dann wollte ich schon lieber wieder das Mädchen sein.

Das klingt trotzdem alles schwer nach einem Imagewechsel – möchten Sie nicht mehr nur als die schöne Schauspielerin bekannt sein?
Was heißt denn Image überhaupt? Ich bin doch sowieso wie ein Chamäleon. Bei mir ändert sich ständig alles. Ich würde mich nie selbst in die Kategorie „schöne Schauspielerin“ stecken.

Trotzdem ist Schönheit wichtig in Ihrem Leben. Früher haben Sie als Kosmetikerin gearbeitet. Wieso wurde es dann doch die Schauspielerei?
Ich habe mir mit dem Job meine Schauspielausbildung finanziert. Aber eigentlich wollte ich schon immer lieber Schauspielerin werden. Kosmetikerin bin ich nur geworden, damit ich eine vernünftige Ausbildung habe und damit meine Mama beruhigt ist. Aber wer weiß, vielleicht mache irgendwann doch einen kleinen Salon auf.

Sie sind also ein richtiger Beauty-Profi. Was sind Ihre besten Tipps?
Abends immer schön abschminken, damit die Haut atmen kann! Und man sollte darauf achten, was man isst. Orangen, Milch, Joghurt. Ich schmiere mir aber auch mal einen Apfel ins Gesicht. Das bringt die Haut zum Strahlen. Apfelsinen, Joghurt, Avocado – daraus mache ich mir Gesichtsmasken.

Also bedienen Sie sich in Sachen Beauty oft im Küchenschrank. Aber wie sieht denn Ihr Bad aus?
Schminke habe ich wirklich wahnsinnig viel. Parfum auch. Überhaupt alles, was gut duftet. Bodylotion. Badezusätze. Da steht schon eine Menge rum in meinem Badezimmer.

© Karsten Lauer
Sila Sahin posiert mit dem Maskotten der neuen Kosmetiklinie „Rebecca Bonbon“, die sie unterstützt.
Sie unterstützen gerade die neue Kosmetiklinie „Rebecca Bonbon“ mit einer Autogrammstunde. Was mögen Sie an der Marke?
„Rebecca Bonbon” ist eine französische Bulldogge. Wie Hello Kitty. Die Produkte sehen dadurch einfach pfiffig und süß aus. Das gefällt mir. Das Ganze ist ein Einstiegs-Make-up für junge Mädchen. Aber ich benutze die Produkte auch selber gerne.

Heute sind Sie topgestylt. Aber wie sehen Sie denn aus, wenn Sie mal einen Sonntag faul auf dem Sofa verbringen?
An so einem Tag werfe ich eine DVD nach der anderen ein. Viele Leckereien! Schlabberlook ist Pflicht! Und am besten kommt noch eine gute Freundin vorbei.

Welchem Promi würden Sie gerne ein Umstyling verpassen?
Hm … da fällt mir niemand ein, aber Rihanna dürfte mir ein Umstyling verpassen. Ich finde sie cool und würde gerne ein bisschen in ihrem Kleiderschrank stöbern.