Glatte Haut Peeling vom Spezialisten

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Glatterer Teint, feinere Poren, weniger Falten – die neuen Mikrodermabrasions-Sets für zu Hause wirken ähnlich wie Profibehandlungen bei einem Dermatologen. Nur sanfter.
Text: Margit Rüdiger
© Zefa
Gebäudefassaden werden häufig mit Sandstrahlern wieder blitzblank geputzt. Eine Mikrodermabrasion für die Haut im Gesicht oder am Körper basiert auf einem durchaus vergleichbaren Prinzip: Während der Behandlung beim Dermatologen werden winzigste Mikrokristalle aus Aluminiumoxid oder Quartzsand mit individuell regulierter Druckluft von 20 bis 60 bar und hoher Geschwindigkeit auf die Haut geschleudert und mittels Vakuum sofort wieder abgesaugt. Ist harmloser als es sich anhört.

Noch sanfter wirken die neuen Mikrodermabrasions-Kuren zum Selbermachen. In jedem Fall findet ein oberflächliches Peeling statt, bei dem die Hornschicht gleichmäßig abgeschliffen wird und das zugleich die hauteigene Kollagenproduktion anregt. Der Effekt: Knitterfältchen werden ausradiert, die Poren verkleinert, das Dekolleté oder kleine Unebenheiten an den Außenseiten der Oberarme geglättet. Sind die leichten Rötungen abgeklungen, kommt ein rosig erfrischter Teint zum Vorschein, der um Jahre jünger wirkt.

Noch bis vor kurzem konnte man eine Mikrodermabrasion nur beim Hautarzt oder einer dermatologisch geschulten Kosmetikerin durchführen lassen, meist in fünf bis sechs Sitzungen in zweiwöchigen Abständen. Das kostete etwa 100 Euro pro Anwendung und musste für eine längere Wirkung jedes halbe Jahr wiederholt werden.
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