Frostschutz Gut gerüstet gegen Gänsehaut
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Gut zu wissen: Mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander halten die Wärme besser als ein dicker Pullover. Wenn man nach draußen geht, sollte das äußere Kleidungsstück Wind abhalten. 40 Prozent der Körperwärme gehen über den Kopf verloren, darum die Mütze nicht vergessen. Extremitäten frieren zuerst, also Finger, Ohren, Zehen bedecken.
Doppelt hält dabei besser: Profis ziehen dicke Fäustlinge über dünne Handschuhe. Vorsicht vor zu engen Schuhen: Wer seine Zehen einquetscht, friert schneller, da weniger warmes Blut nachfließen und das erkaltete nicht abfließen kann.
Wärmendes von Innen
Am Essen kommt keiner vorbei, der nicht frieren will. Der wichtigste Nährstoff steckt in Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und natürlich in Süßem: Kohlenhydrate. Sie steigern den Blutzuckerspiegel, dadurch kann der Körper mehr Wärme produzieren.
Auf Kaffee sollte man ebenso verzichten wie auf Tabak, denn beide behindern den Blutkreislauf in den Extremitäten. Auch wenn Schnaps in der Kehle brennt und einem dadurch heiß wird – auf Dauer bringt die durch Alkohol hervorgerufene Erweiterung der Kapillargefäße nur einen Wärmeverlust.
Wasser, Suppen und Tees sind ideale Flüssigkeitsspender im Winter; und trinken sollte man reichlich, eineinhalb bis zwei Liter am Tag. Denn durch die trockene Luft, die man im Winter einatmet, verliert der Körper Flüssigkeit. Kälte hemmt zusätzlich den Durst. Der Körper versucht, das Wasser zu sparen, indem er die Blutzirkulation in den Extremitäten reduziert. Folge: eisige Füße und Hände.
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