Richtiger Sonnenschutz Gesunde Bräune

von Amici Leidenschaftliche Hobby-Photografin
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Mit dem richtigen Schutz, das Sonnenbad unbeschadet genießen

Nach Dauerregen endlich Sommer! Und das gleich mit Temperaturen bis über 30 Grad und Sonne satt. Vor lauter Freude vergessen wir Sonnenanbeter jedoch häufig, dass das Sonnenbad auch Risiken für unsere Haut birgt. Deswegen ist nicht nur im Urlaub, sondern auch zu Hause im Alltag ein guter Sonnenschutz wichtig.

 

Das richtige Sonnenschutzmittel

Wie lange man ohne Eincremen in der Sonne bleiben kann, hängt vom Hauttyp ab, doch selbst bei vorgebräunter Haut sind es kaum 20 Minuten.

Deshalb sollte man sich im Sommer immer mit einer Sonnencreme, einem Gel, oder einem Öl einreiben.

Die meisten Menschen kommen mit normaler Sonnenmilch oder -Lotion gut zurecht. Wer zu Unreinheiten im Gesicht neigt, sollte auf eine leichtere Creme, die die Poren nicht verstopft, zurückgreifen.

Sonnenöle sind besonders bei trockener Haut zu empfehlen, mittlerweile gibt es sie auch mit hohem Lichtschutzfaktor.

Egal für welche Konsistenz man sich entscheidet, bei allen Cremes gilt teuer muss nicht unbedingt gleich besser sein.
Es gibt viele günstige Drogerie-Produkte mit hervorragenden Testergebnissen.

 

Der Lichtschutzfaktor auf der Tube gibt an,  um wieviel mal man, gemäß seinem Hauttyp, bei Verwendung des Sonnenmittels länger in der Sonne bleiben könnte, als ohne.

Da es sich dabei allerdings nur um einen Durchschnittswert handelt, raten Experten, lieber schon nach gut zwei Dritteln der Maximalzeit aus der Sonne zu gehen.

Die Wahl der Höhe des Schutzfaktors sollte sich somit nach dem Aufenthaltsort, also der Stärke der Sonneneinstrahlung und nach der geplanten Aktivität z.B. Sport, Sonnenbaden etc. richten. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist im Zweifelsfall immer die bessere Wahl.

 

Gezieltes Eincremen

Beim Auftragen der Creme sollte nicht gespart werden. Nur wer sich dick genug und an allen Körperstellen ein cremt, ist ausreichend geschützt. Heißt für den ganzen Körper sind das ca. 35 Milliliter Creme oder etwa die Menge von drei Esslöffeln.

Den „Sonnenterrassen“ sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden: Stirn, Nase, Ohren, Nacken, Schulter, Dekollté und Fußrücken neigen schnell zu Sonnenbrand und sollten ruhig öfter eingecremt werden – was allerdings nicht bedeutet, dass die Schutzwirkung dadurch verlängert wird.

Auch wenn häufig behauptet wird, dass man durch das Eincremen und besonders mit hohem Lichtschutzfaktor nicht braun wird, so handelt es sich dabei um einen Irrtum. Es dauert nur etwas länger.

Ebenfalls braun wird man, wenn man sich im Schatten aufhält oder die Sonne sich hinter den Wolken versteckt, es treffen immer noch rund 50% der UV – Strahlen auf unsere Haut.

Also auch bei bewölktem Himmel das Eincremen nicht vergessen.

 

Die Sonne wohl dosiert genießen

Wer seine Gesundheit schonen möchte, sollte das Sonnen nur sehr wohl dosiert betreiben und exzessives Sonnenbaden grundsätzlich vermeiden.

Auch wenn durch Licht und Sonne die Produktion von Glückshormonen angeregt wird und unsere Stimmung steigt, schaden übermäßig lange Aufenthalte in der Sonne mehr, als dass sie Freude bringen.

Denn auch der beste Sonnenschutz verhindert zwar Sonnenbrände, kann aber nicht vollständig gegen mögliche UV-Schäden wie Hautkrebs oder vorzeitige Hautalterung schützen.

Nicht nur durch permanentes Sonnenbaden kann man schön gebräunt aussehen. Getönte Tages- und Sonnencremes unterstützen und bewahren die Bräune länger.

Auch durch verantwortungsvolles Bräunen im Sonnenstudio kann man ein attraktives und gesundes Ergebnis erhalten.