WellnesstrendZwei Hände, viel Glück

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Streicheln, massieren, berühren: Sanfte Berührungen dienen beim erwachsenen Menschen dazu, Kontakt zu anderen aufzunehmen, mit ihnen in Kommunikation zu treten, Gefühle zu vermitteln. Zuständig dafür sind Millionen von Sinneszellen, verteilt über rund zwei Quadratmeter Haut, die jede Empfindung direkt an unser Gehirn weiterleiten.

Zärtlichkeiten bewirken aber noch viel mehr: So werden den sanften Berührungen in aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen eine große Bedeutung für das „Anti-Stress-System“ des Körpers zugeschrieben. „Neben der psychologischen Bedeutung haben Berührungen auch eine physiologische Komponente“, sagt Professor Hartmann. „Denn dabei wird das Glückshormon Oxytocin ausgeschüttet, das uns in einen angenehmen, entspannten, angstfreien Zustand versetzt.“

Darüber hinaus soll das durch zärtliche Berührungen freigesetzte Hormon das Immunsystem stärken, den Stoffwechsel anregen und für eine bessere Durchblutung der Haut sorgen. Streicheln ist also ein echtes Wundermittel. Und dazu ganz einfach zu bekommen.

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Zwei Hände, viel Glück