Schwitzen Sie sich schönDer Saunagang

Erste Runde
Ganz wichtig: Vor dem ersten Saunagang sollten Sie sich duschen und danach gründlich abtrocknen.

Beim ersten Gang bleiben Sie acht bis zehn Minuten in der Hitze. Legen oder setzen Sie sich auf ein großes Handtuch und entspannen Sie sich.

Je höher die Bank ist, desto höher ist auch die Temperatur. Grundsätzlich ist es effektiver und gesünder, kurz aber heftig auf den oberen Bänken zu schwitzen, als auf der unteren Bank Wurzeln zu schlagen. Der Körper heizt sich dort einfach nicht genug auf.

Nach dem Saunagang folgt die Abkühlungsphase. Zunächst duschen Sie sich kalt ab. Um den Kreislauf zu schonen und das Herz langsam auf die Kälte vorzubereiten, folgt der Guss vom rechten Fußgelenk über die Beine und Arme in Richtung Herz. Wer sich überwindet, springt danach noch kurz ins Tauchbecken.

Zum Abschluss der ersten Runde folgt die Ruhephase, die mindestens genauso lang ist wie der Saunagang. Viele Clubs bieten extra Ruheräume zum Hinlegen an. Achten Sie darauf, sich in der Ruhephase nicht zu verkühlen. Ein Bademantel mit Kapuze leistet hier gute Dienste. Gymnastik oder Sport gehören nicht in die Ruhephase, sie würden nur den Kreislauf unnötig belasten.

Zweite Runde

Nach der Ruhephase geht der ganze Spaß wieder von vorne los: schwitzen, abkühlen und ausruhen.

Beim zweiten und dritten Saunagang bleiben Sie ruhig bis zu 15 Minuten in der Kabine. Wie lange Sie schwitzen, welche Bank Sie wählen und wie sie sich hinsetzen, hängt letzlich immer von Ihnen ab. Zwingen Sie sich zu nichts und hören Sie auf Ihren Körper.

Tipp:

Übrigens herrscht in der Sauna absolutes Ruhegebot. Geplapper wie beim Kaffeeklatsch gilt als rücksichtslos, weil es allen anderen Saunagängern die Entspannung raubt.

Die richtige Ausrüstung:

– Großes Badehandtuch zum Unterlegen
– Kleines Handtuch zum Abtrocknen
– Badelatschen, Bademantel, Duschgel
– Shampoo, Haarpackung, Gesichtscreme
– Bodylotion