Wellness-ReportageGute Mädchen kommen in den Himmel...

Text: Doris Barbier-Neumeister
© Aida Gey

Zur Vorgeschichte: Den Stein ins Rollen gebracht hat der obligatorische morgendliche Kontrollblick in den Spiegel. So nach dem Motto „Hoppla, wie siehst denn du aus“ oder auch auf gut französisch „rien ne va plus“. Fazit: So kanns nicht weitergehen. Wo war das doch gleich noch, was hab ich da neulich gelesen? Ach ja, Marseille, das neue Sofitel Vieux Port, das schmucke Hotel direkt am Hafen.

Gesagt, getan, gleich kontaktiert und noch Glück gehabt: Ein Zimmer mit Blick aufs Meer war zufällig noch frei und wartet nun schon auf mich. Marseille ich komme!

Drei Stunden im TGV von Paris aus ist das, was man ja im herkömmlichen Sprachgebrauch einen Katzensprung nennt. Ab in Richtung „Grand Bleu“, in den sonnigen Süden also, mal sehen ob mir Marseille, die rassige zukünftige Kulturmetropole (2013 ist es soweit, Marseille wird Kulturhauptstadt Europas) bekommt.

Das soeben vom Architektenduo Marc Hertrich & Nicolas Adnet neu gestylte Hotel Sofitel Vieux Port besticht schon durch seine atemberaubende Lage. Ein bisschen wie Dornröschen fühle ich mich und trotzdem gleich wie zu Hause als ich leicht erschöpft von der sengenden Hitze und dem quirligen Marseille mein elegantes Zimmer im fünften Stock beziehe. Der Blick durchs XL-Panoramafenster auf den „vieux port“, den alten Hafen und seine Segelboote, die gerade im Abendwind schaukeln, ist ja auch einfach überwältigend. So lässt sichs leben, aber zum Träumen habe ich jetzt eigentlich keine Zeit.

© Doris Barbier-Neumeister

Gleich gehts nämlich in die neue Beautyoase „So Spa“, den neuen hauseigenen Spa von Carita, wo man angeblich schon auf mich und meine „rien ne va plus“-Augenfalten wartet. Zur Erklärung: ich hab mir (sicherheitshalber) einen „soin visage rénovateur sur mesure“ , also eine „Rundum-Gesichtsbehandlung nach Maß“ verschreiben lassen.

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