Hüllenlose Entspannung Yoga pur

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Weg mit den Klamotten! In Amerika ist Nude Yoga bereits Kult. Nur eine Frage der Zeit, bis deutsche Sonnengruß-Anbeter die neue (Textil-)Freiheit entdecken.
Text: Grit Stern & Susanne Weiss
© www.colourbox.com
Back to Nature nehmen immer mehr amerikanische Yoga-Anhänger inzwischen wörtlich: Im New Yorker Studio „Naked Yoga NYC“ üben Mitglieder den „nach unten schauenden Hund“, den „Schmetterling“ oder andere Stellungen komplett hüllenlos. Und nicht immer werden die dabei erwünschten Erleuchtungen ästhetisch einwandfrei sein – kommt eben darauf an, ob sich gerade ein Danny-DeVito-Lookalike auf der Matte verbiegt (ja, es gibt auch gemischte Kurse ...).

Wobei die Lehrer des „Phoenix Temple“ in Manhattan vorsorglich empfehlen, den Blick nach innen zu richten. Nackt-Yoga hilft ihrer Ansicht nach dabei, den eigenen Körper besser zu verstehen und den inneren Glauben zu stärken. Denn ohne Baumwollshirts und Stretchhöschen sollen die FKK-Yogis Geist und Körper als Einheit erleben – inklusive Fehlern und Fettpölsterchen.
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Wer noch nicht ganz so mutig ist, kann statt des Gruppenkurses (25 Dollar) eine Privatstunde für 200 Dollar buchen. Erste Anzeichen, dass der Trend nach Deutschland kommt, sind in Berlin zu beobachten: Dort gibt es bereits ein Nackt-Yoga-Studio für Männer.

Profi-Kit

Kate Bosworth streckt sich am liebsten auf der Buddha-Matte, ab 65 Euro unter www.yogamatic.com. Das „Yoga Kochbuch“ (Gräfe und Unzer, 14,90 Euro) enthält 120 Rezepte für den typgerechten Speiseplan sowie Verdauungsübungen.

Und die passende Musik zum Sonnengruß bietet die Néocéa Sound Machine von Daniel Jouvance, um 28 Euro, mit neun buddhistischen Klangvariationen.
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